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2018 Toyota Auris


Warum soll man sich mit Dieselmotoren befassen, wo man doch auf allen anderen Feldern so aktiv und teilweise so erfolgreich ist? Wird nicht der Diesel mit seiner unvermeidlichen AdBlue-Beimischung, an jeder nur erdenklichen Stelle elektrisch beheizt und mit zusätzlicher Einspritz- und SCR-Technik so teuer, dass die Hybride von Toyota schon fast gleich ziehen?

Nicht ganz, denn der Diesel schafft bei gleichem Verbrauch wesentlich höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten. Aber der Hybridantrieb hat unzweifelhaft ein für die Zukunft besseres Image und wird zumindest bei Toyota jährlich gesteigert akzeptiert, zuletzt in Europa mit 41 Prozent Anteil. Für dieses Jahr erwartet man sogar 47 Prozent.

Toyota New Global Architecture

Zusätzlich versucht man, mit dem neuen Modell durch die TNGA-Plattform gemeinsam mit dem Prius und dem C-HR den Profit zu steigern, ohne die Preise zu erhöhen. Zusätzlich zu dem Prius-Antrieb mit 1,8 Liter und 90 kW (122 PS) wird es erstmals einen zweiten Hybrid mit 2 Liter und 132 kW (180 PS) geben, ist man bisher nur von der Mercedes E-Klasse gewohnt.

Der kleinere von beiden soll 'bis zu 50 Prozent des typischen Alltagsverkehrs' abdecken, was immer das auch heißen soll. Die Größe der LiIo-Batterie verrät man noch nicht. Sie wird nicht unerheblich für die Preisbildung sein und war zuletzt stetig kleiner geworden. Einen Stromanschluss hat das Fahrzeug jedenfalls nicht.


Der größere der beiden Hybride beseitigt wohl mehr den schon oben erwähnten leichten Mangel an Dynamik bei den Toyota-Hybriden, tendiert vermutlich etwas mehr in Richtung Lexus-Auslegung eines Hybridantriebs. Ob sich dann der Verbrauch endgültig aus Diesel-Regionen verabschiedet?

Ein Benziner bleibt von den bisher angebotenen vier reinen Verbrennern noch übrig, ein wohl eher dem Downsizing-Prinzip huldigender 1,2-Liter Turbo, sozusagen als Einstiegsmodell, wenn auch nur in die Toyota-Vertretung. In gut 20 Jahren hat Toyota mehr als 1,5 Mio. elektrifizierte Autos verkauft, eine gute Basis, jetzt erstmals zwei in einem Fahrzeug anzubieten.

Die dritte Generation des Auris, seit 2010 hybridisiert, hat 4 cm mehr Radstand und Länge erhalten. Die Überhänge sind demnach geblieben. Die Breite hat um 3 cm zu-, die Höhe um 4 cm abgenommen, davon der Schwerpunkt um 2 cm. Die Gürtellinie wurde um fast 5 cm abgesenkt.


Die Front ist deutlich verändert. Die flachere Haube endet jetzt früher. Die breiter gewordenen Scheinwerfer umrahmen einen nach vorn hinausgeschobenen, riesigen Kühlergrill, unten begrenzt durch eine gelungene dreiteilige Spoiler-Andeutung. Das Dach fällt nach hinten etwas stärker als beim Vormodell ab, so dass Toyota schon von einem 'Fließheck' spricht.

Die untere Fensterlinie steigt nun erst ganz zum Schluss an, was etwas mehr Spannung in die Seitenflächen bringt. Erstaunlich, dass beim Heck-Design das 'X' wieder etwas stärker zutage tritt, zum Glück nicht zu sehr. Auch hier wurde die Gürtellinie optisch nach unten gezogen.

Durch die wesentlich größere Heckscheibe ist die Anordnung und Größe des Scheibenwischers jetzt wesentlich günstiger. Die neuen Voll-LED-Heckleuchten beweisen, dass weniger oft mehr sein kann. Der Öffner für die Heckklappe streckt sich dem/der Benutzer/in entgegen. Allerdings scheint die Schwelle für das Einladen höher geworden zu sein. 03/18









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