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2020 smart EQ




Es wird Zeit, mal wieder einen Blick auf den Smart zu werfen. Immerhin haben die reinen Elektroautos im November bei den Neuzulassungen einen Anteil von etwa 10 Prozent erreicht. Und siehe da, der Smart Fortwo hat sich in diesem Monat auf den vierten Platz geschoben, nur knapp hinter dem Hyundai Kona und dem VW ID.3.

An zwölfter Stelle findet sich sogar noch der Smart Forfour. Natürlich ist dieser Erfolg mindestens zwei Faktoren zu verdanken, zum einen der Tatsache, dass der November kein Quartalsende bildet und Tesla sich deshalb zurückhält und natürlich der enormen Kaufprämie, die sich bei kleinen Fahrzeugen prozentual besonders stark auswirkt.

Erstaunlich genug ist mit dem Renault Zoe ein unter E-Autos nicht besonders preiswertes Exemplar einsam an der Spitze. Da kann der Smart mit mindestens 21.400 € noch gerade mithalten. Der Forfour ist 600 € teurer und das oben abgebildete Cabrio noch einmal 2.600 €. Der Zoe kostet zwar ab 36.000 €, hat aber dafür 52 kWh statt 17,6 kWh an Bord.

Wir befinden uns im Jahr -2 der Smart-Entwicklung. D.h. mit Geelys 50 Prozentanteil statt dem von Renault wird es in etwa zwei Jahren einen neuen Smart geben, bei dem im Sommer hoffentlich nicht schon nach 100 einigermaßen schonenden Kilometern das Zittern anfängt. Etwas verwunderlich ist ohnehin, dass der Forfour nicht wenigstens eine größere Batterie erhielt.

Als Facelift der dritten Generation sind 2020 noch einmal Front und Heck verändert worden, am besten zu erkennen an den hinteren Leuchteneinheiten mit ihren jeweils vier Segmenten. Technisch ist der Smart gleich geblieben. Er ist mit seinen immer noch 160 Nm Drehmoment ein fahragiles Auto. Wenn in Zukunft auch noch der Preis stimmt . . .

Der dürfte, obwohl recht hoch, in diesem Fall vermutlich mitentscheidend für den Bestellstopp des Smart sein. Denn auch bei preisgünstigen Fahrzeugen müssen die Hersteller ein Drittel der Kaufprämie bezahlen. Vermutlich kommt man auch bei Mercedes damit weit unter die Produktionskosten. Allerdings hilft der Smart dem Konzern, Strafzahlungen zu mindern.

Außer dem Facelift passiert öffentlich allerdings nicht sehr viel. Geht man auf 'https://www.smart.com', versucht dann, den Fortwo zu konfigurieren, dann kommt man auf eine toll gemachte Seite, auf der man den Wagen in alle Richtungen drehen und auch öffnen kann. Alle Farben sind für das Modell wählbar, auch die für die tridion-Sicherheitszelle, leider aber noch in einer Version vor dem Facelift.

Die kleinen Macken hat er behalten, z.B. dass man Apple-Geräte nur über Bluetooth anbinden kann, das Handschuhfach zwar abschließbar ist, aber bestenfalls die Fahrzeugpapiere aufnehmen kann. Dass man im Cabrio die Ladekabel nicht in dem Hohlraum der unteren Klappe verstauen soll, man aber die vordere Haube nicht normal öffnen kann, wo sie vielleicht hineinpassen würden.

Bei letzterem fängt dann auch das Karussel der Aufpreise an. CCS gibt es nicht, wäre bei der kleinen Batterie zu verschmerzen. Aber auch AC mit 22 kW ist aufpreispflichtig. Es gibt auch keine Einzelposten in der Aufpreisliste, sondern nur Pakete. Natürlich wird der Smart bei Vorführungen nie mit seinen einfachen Stahlfelgen gezeigt. In dem oben erwähnten Konfigurator können Sie diese 'bewundern'.









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