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1961 NSU Prinz 4




Die damals als modern geltende Trapezform mit ihrer um die Taille laufenden Zierleiste (siehe auch BMW 1500) kommt dem NSU Prinz sehr gelegen. Denn er versucht verzweifelt, das Image als Kleinwagen abzustreifen. Und so ist dann zumindest schon einmal ein einigermaßen großer Gepäckraum vorne möglich.


Der Designer des Prinz 4, Claus Luthe, hat auch den viel beachteten Ro 80 entworfen.

Denn Platz hinter der Rücksitzbank wie beim VW-Käfer bleibt bei nur knapp 3,5 m Länge nicht. Technisch hingegen ist er dem VW weit überlegen. Der Motor hat zwar nur zwei Kolben, die auch noch stets die gleiche Bewegung ausführen, aber immerhin eine obenliegende Nockenwelle mit wesentlich mehr Drehvermögen.


Das ergibt weit mehr Effektivität bei der Leistung und dem Verbrauch. Auch am Fahrwerk bemerkt man die wesentlich modernere Konstruktion. Vorne Doppelquerlenker und Zahnstangenlenkung, hinten so etwas wie Schräglenker, wenn auch mit eingeschränkt arbeitenden Trockengelenken außen.

Sehr ungewöhnlich ist die Ansteuerung der Nockenwelle über zwei Schubstangen.


Aber, der Prinz 4 galt, obwohl gegenüber seinem Vorgänger deutlich vergrößert, immer noch als Kleinwagen. Er verlor nach und nach in Deutschland seine Akzeptanz, z.B. auch gegenüber dem VW-Käfer. Typisch allerdings, dass er diese in Italien hinzugewann, wohin in den letzten Jahren ca. ein Viertel der Produktion geliefert wurde.









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