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1921 Fiat 501 S




Der Fiat 501 ist das erste Modell nach dem Ersten Weltkrieg. Es gibt ihn als Limousine, Torpedo, Landaulet und Spider. Er ist der Nachfolger des Tipo 70 und als Taxi des Tipo 1. In dieser Form begnügt er sich mit 17 kW (23 PS) bei 2300/min.

Das ist die erste bedeutende Serie, die u.a. auch auf dem Dach der im Krieg 1916 errichteten, hochmodernen Fertigungsstätte Lingotto, benannt nach einem Vorort von Turin, getestet werden konnte. Dort hatte man eine Teststrecke errichtet.

Folgerichtig wurde auch die Produktion der Fahrzeuge verändert. Es galt, mehr Rationalisierung und eine Normung einzuführen, und u.a. die Auswahl der einzubauenden Teile deutlich einzuschränken. Es war auch das Gebot des Mangels nach dem Krieg.

So barg die unterschiedliche Normung z.B. von Schrauben zwischen Alliierten ernsthafte Probleme.

Den 501 S gab es als Torpedo, Spider oder nur als Chassis mit Antrieb. Obwohl er nur 2,5 kW (3,5 PS) mehr Leistung hatte, war er fast 30 km/h schneller als die Limousine.

Es gab ihn auch als Rennwagen mit der Bezeichnung 501 SS und weiteren ca. 22 kW (30 PS) mehr und über 120 km/h schnell. Die Rennwagen firmierten eigentlich in der 800er Reihe, hier der 501 SS als 802.

Die enorme Leistungssteigerung kam von einem OHV-Motor mit gleichem Hubraum. Der Wagen hat 1921 das Parma-Poggio di Berceto Event, 1922 das Aosta-St.Bernard Bergrennen und the dreizehnte Targa Florio gewonnen.

Die Vorderradbremse bleibt dem Exemplar oben noch versagt, findet bei Fiat ab 1924 den Weg in die Serie. Dann gibt es aber schon den teilweise parallel gebauten, moderneren und größeren 502 und ab 1926 den Typ 503.











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