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1974 Fiat 131 Mirafiori



Ursprünglicher Kaufpreis: knapp unter 10.000 DM

Hätten Sie gewusst, dass Walter Röhrl zwar mit Opel die Europameisterschaft, aber mit dem 131 1980 die Rallye-Weltmeisterschaft errungen hat? Nein, nicht ganz dieses Auto, sondern eine Abarth-131-Rallye, zur Homologation in 400 Exemplaren gebaute Version mit Einzelradaufhängung hinten und Zweiliter-DOHC.


Die ersten 131 Mirafiori, übrigens nach dem Werk bzw. dem Stadtteil in Turin benannt, mussten sich noch mit OHV-Motoren begnügen. Hier kommt der 1.300er gerade mal auf 40 kW (55 PS) bei 5000/min, knapp 100 Nm mit nur 4 Gängen. Als Novum wird die untenliegende Nockenwelle durch einen Zahnriemen angetrieben. Es gibt zwei Facelifts und ab 1975 die Kombiversion 'Familiare', später 'Panorama' genannt.


Oben in den Daten ist auch die Racing/Sport-Version aufgeführt. Statt 103 kW (140 PS) des Straßen-Abarth leistet der Motor hier 'nur' 84 kW (113 PS). Ab 1978 gibt es den Super-Mirafiori, bei dem die 1,3L- und 1,6L-Motoren ebenfalls eine doppelte obenliegende Nockenwelle haben. Komplett wird die Reihe der Motoren durch 2,0L- und 2,5L-Dieselmotoren mit 44 kW (60 PS) und 53 kW (72 PS).


In Italien gibt es noch eine seltene Volumetrico-Version mit Kompressor und 103 kW (140 PS). In Spanien erscheint der Wagen als Seat 131 und in der Türkei wird er bis 2003 produziert. Das wäre insofern interessant gewesen, das Auto länger am Leben zu halten, denn bei aller Wertschätzung für die Mechanik, die Rostvorsorge scheint bei diesem Modell noch einmal deutlich schlechter als bei den Vormodellen gewesen zu sein.









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