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F7 F9 






1967 Fiat 125




Auf den ersten Blick scheinen Starrachsfahrwerk und Doppelnockenwellenmotor nicht zusammen zu passen. Jedoch sind beide entschärft. Immerhin hat die starre Hinterachse zwar noch Blattfedern, aber mit zusätzlichen Längslenkern und auch der Motor hat nur einen Registervergaser. Er wirkt ganz unten etwas schlapp, aber ansonsten zu einem guten Mitstreiter mit munteren Überholreseven und mit 160 km/h Spitze unter Mittelklassewagen schon etwas Besonderes. Das Starrachs-Fahrwerk mit Schraubenfedern hat Fiat ganz gut im Griff. Es ist weder hart, noch gefährlich. Im Gegenteil, außer ein paar Versetzern in sehr welligen Kurven bleibt das Auto gutmütig.

Übrig bleibt eine sehr übersichtliche, relativ leise und sportliche Mittelklasse-Limousine mit reichlich Armaturen und genügend Komfort. Immerhin gibt es Scheibenbremsen auch hinten, die zumindest als Fußbremse und bei nicht zu harter Beanspruchung gut funktionieren. Wäre er etwas resistenter gegen Rost gewesen und nicht so früh abberufen worden, es hätte mehr aus ihm werden können. So reicht es nur noch zur Spezial-Version mit 74 kW (100 PS) und 170 km/h Spitze. Trotzdem hat er noch, zwar mit älterem Motor und Fahrwerk, eine lange Karriere als 125 Polski vor sich.








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