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Benzin-Partikelfilter



Am besten, Sie klicken zuerst unten auf die schwarze Video-Ankündigung. Das Video ist zwar etwas länger, vermittelt aber viel Wissen über Feinstaub, betrachtet vor allem auch zusätzliche Verursacher und zitiert die Forschungen des Max-Planck-Instituts für Chemie, was einigermaßen vertrauenerweckende Zahlen garantiert.

Zusammenfassend: 35.000 Tote durch Feinstaub, davon 15.750 (45%) durch die Landwirtschaft. Auf die Belastung durch den Verkehr entfallen 7.000, allerdings weniger als die Hälfte gehen auf das Konto von Abgasen, mehr auf Abrieb am Auto und von der Straße. Man sollte die Partikel übrigens zählen statt sie zu wiegen, weil man damit die weitaus gefährlicheren kleineren erwischt, die im Körper besonders weit vordringen.

Da die allermeisten Diesel schon seit mehr als 10 Jahren mit Partikelfilter fahren, liegen beim Zählen viele Benzin-Direkteinspritzer sogar über den Dieselmotoren. Nach dem Auslaufen einer dreijährigen Sonderregelung müssen erstere nun gleiche Grenzwerte einhalten.

Daher die ziemlich flächendeckende Einführung des Benzin-Partikelfilters. Über eine Möglichkeit des Benzin-Partikelfilters haben wir schon berichtet: den Vier-Wege-Katalysator, eingebaut z.B. in der Mercedes S-Klasse.

Wir befassen uns hier mit einer Anlage, wie sie oben auf dem Bild dargestellt ist. Erstaunlich ist, dass der 3-Wege-Kat zusätzlich im Gehäuse zusammen mit dem Partikelfilter vorkommt. Vermutlich hat er hier ähnlich dem Oxidationskat beim Diesel eine temperaturerhöhende Funktion, obwohl die Abgastemperaturen beim Benziner grundsätzlich höher sind und der Partikelfilter motornah angeordnet ist.

Selten vorkommende, aktive Regeneration ohne zusätzliche Hardware möglich.

Auch anders als beim Diesel regeneriert er mit seinen höheren Temperaturen hier dauernd. Man nennt das auch passive Regeneration, weil über lange Fahrstrecken keine zusätzlichen Maßnahmen wie z.B. Nacheinspritzung beim Diesel nötig sind. Als Mineral verwendet man im Partikelfilter Cordierit, eine Mg-Al-Si-Verbindung, die laut Wikipedia eine 'lückenlose Mischkristallreihe' aufweist.

Es gibt Zulieferer, die versprechen für so einen Aufbau eine Filterwirkung für Partikel PM 2,5 und kleiner. Obwohl die Durchgänge durch das Filtermaterial größer sind, soll es durch die Bewegungen der Moleküle bei diesen Temperaturen zu Störungen des ungehinderten Durchgangs kommen. PM 2,5 bedeutet einen Durchmesser von 2,5 µm (Mikrometer).








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