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2023 VW T-Cross




Der T-Cross ist der kleinste und wird von VW als Kompakt-SUV bezeichnet. Er wurde seit 2018 auch unter den Namen 'Tacqua' und 'Taigun' weltweit 1,2 Mio. mal verkauft. Nach fünf Jahren ist die Zeit für ein Facelift gekommen. Da das größte SUV im Konzern ebenfalls gerade erneuert wurde, ist vielleicht ein Vergleich interessant.


Das alte Problem der Designer/innen, einerseits durch Ähnlichkeiten die Zugehörigkeit des Modells zur Marke und andererseits die Gewichte der einzelnen durch Unterschiede betonen. Beide haben jetzt nur noch eine hervorstechende Spange im Grill, zumindest in den höheren Ausstattungslinien.

Beim T-Cross geht sie in ein entsprechendes Element der Scheinwerfer über, beim Touareg wird sie unterhalb der Scheinwerfer weitergeführt. Das bewirkt mehr optische Höhe, aber noch mehr Breite. Hinzu kommt die deutliche Dreiteilung innerhalb der Scheinwerfer.

Der T-Cross ist 2,7 cm länger als sein Vorgänger.

Der Unterzug ist beim Touareg bis an die äußerste Kante gezogen. Alle gerippten Einzelflächen sind größer, das Gesamtdesign ruhiger. Umgekehrt der T-Cross, weil auch die Färbung das einheitliche Bild durchbricht. Und dann noch die Leiste ganz unten.

Da will einer auffallen, während der andere das gar nicht nötig hat. Schon immer wurden Karosserien zu höheren Klassen hin konservativer gestaltet. Aber eben auch die Verbundenheit der beiden innerhalb der Marke kommt nicht zu kurz. Beinahe jede(r) erkennt jeweils den VW.


Nahezu unausweichlich bei einem Facelift: neue Farben und geänderte Felgen.


Sehr schön, dass auch in der Basisversion die veralteten Halogenscheinwerfer verschwunden sind. Dazu passen dann natürlich in der besseren Ausstattung solche mit Matrix. Verrückt, auch das VW-Logo kann, wie zuerst wohl beim Mini, durch die Außenspiegel auf den Boden projiziert werden.


Mit dem Bild oben bleiben wir bei der Beleuchtung außen und weisen auf die z.T. aus den ID-Modellen übernommene, auffallende Grafik der Heckleuchten hin.


Gut wäre, das hier gezeigte Extra wäre einzeln zu erwerben und nicht in einem großen und teuren Paket versteckt. Denn eine umklappbare Lehne des Beifahrersitzes kann nicht nur für sportlich, sondern auch für handwerklich Begabe recht hilfreich sein. Nicht ganz passend dazu, aber auch sehr praktisch, die 20 Kilogramm mehr Belastung der Anhängerkupplung.


Innen hat sich an den Maßen und z.B. der verschiebbaren Rücksitzbank nichts geändert, wohl aber das Armaturenbrett mit besserer Haptik und digitalen Displays, das in der Mitte jetzt sogar freistehend mit 8 oder 9,2 Zoll Diagonale. Das Lenkrad ist der Einführung von Slider-Technik entkommen, die jetzt wieder rückgängig gemacht wird. Es konnte so bleiben, wie es war.

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Der Neue ist gegenüber 2018 gut 4.400 € teurer geworden, aber bei verbesserter Ausstattung.







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