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Triumph Fips







Triumph Fips
Produkt ausDeutschland
MotorbauartEinzylinder, Zweitakt
Hubraum47 cm³
GemischbildungVergaser
ZündungMagnet
KühlungFahrtwind
Leistung0,9 kW (1,25 PS)
Nenndrehzahlca. 4.000/min
BauartQuermotor, Kettenantrieb
GetriebeZweigang
Bremsen v/hTrommeln
Räder2.25 x 19
Tankinhalt5 Liter
Höchstgeschwindigkeitca. 100 km/h
Leergewichtca. 33 kg
Höchstgeschwindigkeitca. 50 km/h
Baujahr1955
Kaufpreis598 DM + 15 DM (Tachometer) + 12,50 DM (Beinschutz)


Ob man mit der Namenswahl 'Fips' einen guten Griff getan hat? Unten können Sie sich die Taten des 'Fipps'-geschriebenen Affen von Wilhelm Busch vorlesen lassen. Agil ist er ja, neigt aber zu einer gewissen Unberechenbarkeit. Für ein Moped die richtige Eigenschaft? Da war der Vorgänger 'Knirps' schon neutraler benannt.

Das Moped besteht bis auf das Hinterteil aus Blech-Pressteilen (Schalenrahmen) mit integriertem Tank. Der hat natürlich trotz seines Fassungsvermögens von 5 Liter noch einen Reservehahn, ist für die Erreichbarkeit des letzten halben Liters umstellbar. Damit kommt der Fips übrigens noch 20 Kilometer weit. Man wirbt mit Spritkosten von 0,01 DM pro Kilometer. Das waren noch Zeiten ...

In der nicht mehr so ganz unmittelbaren Nachkriegszeit, in der die wichtigsten Bedürfnisse einigermaßen gedeckt sind, wendet man sich als Verkäufer von Mopeds auch und gerade an die Frauen, in USA z.B. mit der Einführung des automatischen Getriebes. Immerhin hat der Fips eine Kupplung und muss geschaltet werden. Und da der erste Gang etwas lang geraten ist, dürfte die Betätigung der Kupplung nicht ganz einfach gewesen sein.

Man wirbt auch mit dem geringen Gewicht von 33 kg. Es gibt sogar einen Tragegriff unten am Rahmen. Das ist halt eine andere Zeit, in der Zementsäcke noch 50 und nicht 25 kg wiegen. Viele Mühen verwendet man auf die Schilderung der guten Starteigenschaften. Zu sehr fürchten die Menschen eine Maschine, die genau dann ihren Dienst versagt, wenn man sie am dringendsten braucht, übrigens zu der Zeit nicht selten.

Höhepunkt des Motorrad-Booms: 1953

Der hintere Teil des Rahmens besteht aus einer Rohrkonstruktion. Er ist ungefedert, was durch die bei Triumph schon lange übliche einstellbare Sitzfederung gut ausgeglichen werden kann. Der Verkaufserfolg des nicht ganz billigen Zweirades bleibt hinter den Erwartungen zurück. Man bildet im nächsten Jahr eine Verkaufsgemeinschaft mit Hercules und Adler. 12/13



Noch nicht genug von Fipps, dem Affen?


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2001-2015 Copyright Programme, Texte, Animationen, Bilder: H. Huppertz - E-Mail

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