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  2015 Neues von Tesla



Das sind ein paar Eindrücke von Teilen der neuen Tesla-Fabrik in Tilburg. Tesla ist im Aufwind, verdoppelt seine Zahlen sogar in Deutschland. In den Niederlanden entdeckt man ihn schon etwas öfter im Straßenbild. 450 pro Woche, das ist die vorläufige magische Zahl des Ausstoßes an Neuwagen in Tilburg.

Nein, wirklich gefertigt wird das Modell S hier nicht. Die Karosserie kommt aus USA, soll dort sogar schon einmal probeweise mit dem Rest zusammengefügt worden sein. Was andere Autofabriken (noch) nicht können, in geschlossenen Hallen Testfahrten absolvieren, sogar mit voller Beschleunigung.

Das ist also der Schritt nach Europa, begleitet von Stromtankstellen bis fast hinauf zum Nordkap. Nur im Osten bleibt es dünn. Und weil es meist bis zu acht an einer Stelle gibt und das Gentlemen-Agreement, eine davon nach etwa einer halben Stunde wieder freizugeben, scheinen auch längere Touren gesichert.


Jeder Tesla ist mit dem Internet verbunden, kann also quasi über Nacht mit neuer Software versorgt werden. Den Kalauer, was VW im Moment für so ein schon seit längerem funktionierendes System geben würde, ersparen wir uns hier. Jedenfalls wird der/die Tesla-Fahrer/in dann morgens von den Programmänderungen begrüßt.

Nein, nicht alles ist kostenfrei bei Tesla. Die Software zur Aktivierung des Autopiloten, möglich bei allen Fahrzeugen ab Oktober 2014, kostet zusammen mit dem Neupreis 2.700 Euro und 3.400 Euro, wenn sie nachträglich installiert wird. Es ist eigentlich nur ein weiterer Entwicklungsschritt als Folge des bisher schon optional erhältlichen Techpakets.

Damit konnte man sich schon ein vorausfahrendes Fahrzeug aussuchen, dem der Tesla dann mit einem einstellbaren Abstand folgte, auch bei Spurwechsel. Allerdings gibt es schon dabei das Problem, dass z.B. beim Auffahren auf die Autobahn dazwischen drängende Fahrzeuge erst erkannt werden, wenn sie sich fast zur Hälfte in der eigenen Spur befinden. Da kann es bisweilen gefährlich eng werden.

Autonom ohne Vorausfahrende wird es durch die Erkennung von Seitenlinien. Jetzt geht der Tesla auch allein die eingestellte Geschwindigkeit. Weil er auch hierbei selbständig lenkt, müssen die Hände zwar in der Nähe, aber nicht am Lenkrad bleiben. Greift man hier ein, steigt das System sofort aus. Man hat wieder die volle Kontrolle.

Allerdings steigt auch das System selbst relativ oft aus. Es kann z.B. noch keine Ampeln und Stoppschilder erkennend abscannen und vermisst sofort fehlende Seitenstreifen. Allerdings kann man das alles auf dem Display mit verfolgen. Ein Warnton sagt, man solle bitteschön übernehmen. Eigentlich ist das System also fast nur für die Autobahn geeignet.

Immerhin ist durch Betätigung des Blinkers auch ein Spurwechsel und damit Überholen mögich, allerdings mit den oben angedeuteten, leichten Einschränkungen. Vermutlich ist das System von Bosch entwickelt und steht demnächst dann auch anderen Herstellern zur Verfügung. 09/15


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