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1968 Fiat 124 S




Knapp drei Jahre später kommt der etwas hübscher gearbeitete Fiat 124 S heraus. Seine Doppelscheinwerfer lockern die Front auf und auch innen hat sich einiges getan.Das Armaturenbrett und das Lenkrad mit Hupenring sind wesentlich gefälliger geworden. Statt des langweiligen Tachos gibt es jetzt zwei hübsche runde Anzeigen für Tacho u.a., leider keinen Drehzahlmesser. Dafür aber Intervallschalter am Scheibenwischer. Die Sitze noch ohne Kopfstützen haben Liegesitz-Beschläge. Leider ist die Seitenführung recht bescheiden. Der Wagen kommt einem wie die Komfortversion des 124ers vor.

Auch der Motor ist noch ein Stück durchzugsstärker und damit temperamentvoller geworden. Auch wenn sich das durch die weiterhin kurze Übersetzung und die eckige Karosserieform nicht voll in eine viel höhere Endgeschwindigkeit übertragen lässt, ist doch die Beschleunigung mehr als ausreichend. Eigentlich müsste der Motor nicht mehr so hoch drehen, doch man ertappt sich bisweilen dabei. Auch bleibt der Kraftstoffverbrauch in für die Zeit vertretbaren Grenzen.

Wäre der Wagen nicht so rostanfällig gewesen, es hätte der Beginn einer langen Freundschaft werden können. So sind Wartungsarbeiten zwar nötig, aber relativ leicht durchführbar. Der Ventiltrieb lässt sich an den Kipphebeln relativ leicht nachstellen. Schmiernippel sind keine mehr vorhanden. Etwas mehr Aufmerksamkeit erfordern die Bremsen. Da deren Sättel schwimmend gelagert sind, sollte man die Keile zwischen Sattel und Halter häufig gangbar machen und schmieren. Alle anderen Arbeiten z.B. an den Unterbrecherkontakten der Zündung sind Routine.








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