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Serieller Hybrid



Es gibt Leute, sogar aus dem universitären Raum, die behaupten, das reine Elektroauto sei für längere Strecken auch in fünf bis zehn Jahren nicht einsetzbar. Da der Preis für Batterien nicht wesentlich sinken könnte, wäre es zu teuer und damit nicht konkurrenzfähig. Deshalb sei der Hybridantrieb das Gebot der nächsten Zeit.

Obwohl man dieser Meinung vielleicht widersprechen sollte, wäre es doch interessant, einer bestimmten Variante nachzugehen, nämlich des reinen Elektroantriebs mit Range Extender. Dann wären die Batterien bezahlbar und für die allermeisten Fahrten ausreichend dimensioniert. Allerdings soll hier das Zusatzgerät für erweiterte Reichweite als Brennstoffzelle angedacht werden.


Beide Energiequellen zusammen werden auch als serieller Hybrid bezeichnet, der einzige übrigens, der diesen Namen wirklich verdient. Schön bei diesem von FEV vorgestellten Ansatz ist, dass ein Extender mit genügend Leistung vorgesehen wird. Denn nichts ist unangenehmer, als wenn man sich schon weit vor dem völligen Ausschöpfen der Batteriekapazität den Extender einschalten muss, weil der nur zusammen mit der Batterie eine Geschwindigkeit von beispielsweise 120 km/h halten kann.

Also gehen wir von 30 kW (41 PS) Zusatzleistung aus. Das klingt für kleine Fahrzeuge viel, aber es muss ja der Strom noch in mechanische Energie umgewandelt werden. Range Extender sind eben keine Wunder an Sparsamkeit, eher im Gegenteil. In dem aus einem Fiat 500 (ähnlich Video unten) abgeleiteten Modell geht FEV von 80 km Reichweite für die Batterie im Wagenboden und 200 km für den Extender wegen der Beschränkung durch den Wasserstofftank (34 Liter, 700 bar) unter der Rücksitzbank aus.


Den Raum unter der Fronthaube teilen sich Elektroantrieb und Teile der Brennstoffzelle, andere hinten in der Reserveradmulde bzw. unter dem Boden. Vorne ist auf jeden Fall wieder ein Lufteinlass nötig, Kühlung für das System und die Brennstoffzelle. Diese benötigt einen deutlich größeren Kühler plus Lüfter als der ursprüngliche Verbrennungsmotor, der allerdings auch noch Wärme über seine Abgase ableitet.

Anders als anfangs erwähnt, darf die Batterie ganz ohne abzugebende Energie nicht sein, weil zum Betrieb der Brennstoffzelle ein elektrisch angetriebener Lader gehört. Trotzdem ist dieser Range Extender effektiver als ein Verbrennungsmotor. Man spricht von 42 Prozent bis zu den Rädern, das schafft der Benzin-Verbrenner noch nicht einmal bis zum E-Motor. 01/18

'Immer stärker kristallisiert sich bei Experten die Erkenntnis heraus, dass die Elektrifizierung zwar ein wichtiges, jedoch keinesfalls ausreichendes Mittel ist, um in absehbarer Zeit eine CO2-neutrale Mobilität zu erzielen.'
Andreas Albers, Corporate Communication FEV

Ein konventioneller Range Extender . . .










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