 2024 Chevrolet Equinox
Es wird Zeit, mal wieder bei Chevrolet vorbeizuschauen, denn auch der Dritte im Bunde hat inzwischen eine kleine EV-Flotte. Zwischen dem Bolt und dem Blazer gibt es ab 2023 den Equinox. Wir haben
irgendwo zwischendurch auch schon einen Preis deutlich unter 35.000 $ gesichtet.
| Inzwischen kann man Chevrolet EVs auch am Tesla Supercharger laden. |
Wenn das keine wettbewerbsfähigen Preise für ein Auto mit wohl immer 85 kWh-Batterie und 4,84 Meter Länge sind? Nein, gravierende Nachteile sind wohl nicht zu erwarten. Die Ladeleistung wird wenig
konstant durchgehalten, was vermutlich an der geringeren Hochspannung an Bord im Vergleich zur Konkurrenz liegt.
Und dann muss man sich durch die ganzen Versuchungen kämpfen, mit denen GM versucht, zusätzliches Geld zu verdienen. Klickt man auf die Verkaufsseiten, werden einem zunächst die beiden Modelle
2LT und 2RS ab 43.295 $ angeboten, mit Sitz- und Lenkradheizung sowie elektrischer Verstellung.
Die LT-Versionen sind mit weißem, die RS-Versionen mit schwarzem Dach lieferbar. Beide Versionen sind auch sonst besser ausgestattet als die Grundversion 1LT, die aber immerhin auch über einen 17-
Zoll-Touchscreen, Google-Software und Leichtmetallfelgen verfügt.
Die Räder sind dann noch ein Unterscheidungsmerkmal zwischen LT- und RS-Version, letztere mit 21 statt 19 Zoll. Aber Heizung der Außenspiegel, Dachschienen, umlaufende LED-Linie, elektrische
Heckklappe, adaptive Cruise Control, Fahrassistenz und die Möglichkeit zum Erwerb eines Sonnendachs haben beide.
Auch die Sitze sind nicht nur schwarz, sondern tendieren beim LT hin zu blau und beim RS zu rot, was entschieden schicker aussieht. Steht eine '3' vor LT bzw. RS, dann hat die Klimaanlage zwei Zonen,
der Beifahrersitz ist elektrisch verstellbar und wo der Wischer parkt, gibt es eine Scheibenheizung und der Sound im Inneren wird aufgewertet.
Jetzt sind allerdings auch schon 45.295 bzw. 46.795 $ fällig und Allradantrieb haben wir immer noch nicht. Der beginnt jetzt wiederum beim 2LT/3LT bei 46.595/48.095 $. Wir haben bestimmt noch etwas
vergessen, wüssten aber schon, auf was wir alles verzichten würden. Wenn jetzt aber noch staatliche Subventionen abgehen . . .
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