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2026 Bugatti Tourbillion




Das ist kein Auto, das ist ein aerodynamisches Konzept. Muss auch so sein, will man fast 450 km/h erreichen. Da scheinen Abtrieb erzeugende Spoiler mehr zu stören, geht das doch auf Kosten des Luftwiderstands.

Und so schnell muss er wohl sein, weil sein Vorgänger Chiron doch am Ende so mannigfaltig angegriffen wurde. Jede/r Dahergelaufene war stolz, schneller zu sein als dieser. Das wird sich Piëch so wohl nicht gedacht haben.


Jetzt hat man sich durch die Zusammenarbeit mit Rimac ein viel besseres Konzept überlegt, das den Charme hat, nicht so leicht nachbaubar zu sein. Die Aerodynamik findet zu einem guten Teil unter dem Auto statt.

Vorne zwei riesige Einlässe rechts und links. Da bleibt wirklich nicht viel Platz für einen Gepäckraum, der aber dafür bis zur Bodenwanne reicht. Ein Wunder, wie man an den Sitzen vorbeigekommen ist.

Denn die sind besonders flach montiert, haben dank verschiebbarer Pedalerie noch nicht einmal Sitzschienen. Auf Batterien braucht man nicht zu achten, die sind in der Mittelkonsole und hinter den Sitzen untergebracht.

Aber danach geht es in die Höhe, vorbei an dem wohl völlig neu konstruierten, schlankeren und ohne die Turbolader viel leichteren V16. Dessen übergroße Länge schadet nicht, wenn nur seine Endrohre noch höher münden als besagte Luft.


Das ergibt einen der mächtigsten Diffusoren überhaupt und angeblich dabei helfen, dass die mächtigen Abgase des Saugers bei hohen Geschwindigkeiten, so viel Luft unter dem Auto hervorholen, dass man auf einen Spoiler verzichten kann.

Von vorne bis hinten wohl durchdacht. Desgleichen die Türen, durch die auch ältere Leute, die sich vielleicht bevorzugt eines der 250 Exemplare leisten können, relativ gut aussteigen können, weil das Dach mitschwenkt.


Aber das Highlight ist der Bereich um das Lenkrad. Da hat man bei Bugatti endlich das Problem miserabel ablesbarer Instrumente gelöst. Nein, sie drehen nicht mit dem Lenkrad mit, sondern dieses um die drei herum.

Dazu gehört ein sehr kompakter Airbag, aber dann stört wirklich nichts mehr die Zweisamkeit zwischen Fahrer/in und den Instrumenten. Die gehen auch weit genug, für den Motor bis 10.000/min und das ganze Auto bis 550 km/h.

Deutsche Untertitel möglich . . .










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