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Alfa Romeo Berlina




Ein Komfort-Alfa, der den 2600 Berlina nach einer gewissen gemeinsamen Zeit letztendlich ablöst. Der Motor ist nur noch von seinen Konstruktionsmerkmalen her ein hochdrehender Sportler. Genauere Analyse fördert einen tief aus dem Keller mit genügend Drehmoment beschleunigenden Antrieb, der alsbald bei ca. 6000/min Schluss macht. In der Berlina macht das ja noch Sinn, aber den Motor gibt es auch in der Giulia und im Spider.
Der Grund für dieses Verhalten liegt in seiner Entwicklung aus den 1300er. Besonders bei nassen Laufbuchsen kann man die Bohrung nicht beliebig vergrößern. So wächst dann besonders in der letzten Ausbaustufe der Hub mehr als die Bohrung, was bei höheren Drehzahlen für diese Zeit kritische Kolbengeschwindigkeiten erzeugt. Also muss das Drehvermögen begrenzt werden.
Wie gesagt, der Berlina ist das gut bekommen. Sie wird zu einem sehr komfortablen Auto, auch was die Federung anbelangt. Allerdings hat die Karosserie z.B. gegenüber dem Alfa 1900 an Luftwiderstand zugenommen. Es sind trotz der hohen Leistung des Zweiliters nur etwas über 190 km/h drin. Damit ist die Karosserie auch nicht gut für geringen Kraftstoffverbrauch. Dies gilt besonders zusammen mit der einstellempfindlichen Vergaseranlage. Bei der Erdöl-Preiskrise 1973/74 wird es dann auch schwieriger für die Berlina. Der Motor hat allerdings noch eine viel längere Karriere im Spider, der später von Pinifarina weiter gebaut wird.








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