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  Felgenschäden



Wie entstehen Schäden an Felgen vermehrt, z.B. solche an Bordsteinkanten? Das ist ganz einfach. Begnügen Sie sich nicht mit dem serienmäßig angebotenen Reifenmaß, sondern greifen Sie entweder zu besonders niederquerschnittigen Reifen oder zu Felgen, die im Vergleich zum Reifen besonders breit sind. Ja, das gibt's und das ist teilweise sogar erlaubt. Da nutzt man die Lauffläche noch besser aus.

Damit haben Sie dann dafür gesorgt, dass Sie Ihr Auto möglichst nicht mehr verleihen dürfen und auch selbst bei jedem Heranfahren an den Bordstein höllisch aufpassen müssen. Schon bei Serienbereifung kann es Ihnen allerdings passieren, dass Sie zuerst mit der Felge auf hartes Material treffen. Immerhin lassen sich Schrammen am Felgenhorn selbst oder durch Profis reparieren, Risse in die Felge hinein aber nicht,

Für kleines Geld gibt es Reparatursets. Die bestehen entweder aus zusammenknetbaren Massen mit längerer oder mischbaren Flüssigkeiten mit sehr kurzer Bearbeitungsdauer von vielleicht 5 Minuten. Nein, direkt anwenden können Sie die Reparaturmethoden nicht, denn es ist zunächst viel Arbeit in das Bearbeiten der Reparaturstellen zu investieren. Der Fachmann nimmt den Reifen von der Felge, der Laie nicht.

Letzterer sollte sich allerdings mit zusätzlichem Schmirgelleinen eindecken. Ohne eine wirklich gründliche Bearbeitung ist der Rest der Arbeiten letztlich vergebliche Liebesmüh. Denn auf unbearbeiteten Stellen haften die zwei Komponenten nicht richtig. Und immerhin sollen Sie ja bei einem weiteren Touchieren am Bordstein nicht einfach abfallen. Natürlich wäre es für den weiteren Gang der Dinge auch nicht schlecht, wenn Sie die Reparaturstelle abkleben würden.

Was macht der Profi? Der hat entsprechende Geräte, weil Lohnarbeit teuer ist. Also kommt die Felge in ein Bad, in dem alle Lackierung abgelöst wird und nur das reine Aluminium zum Vorschein kommt. Waren also die Schrammen nur im Lack, dann sieht man jetzt nur noch Spuren davon. Die lassen sich leicht entfernen. Für mehr Reparaturbedarf darf auch der Profi nur Beschädigungen bis zu etwa einem Millimeter Tiefe ausgleichen. Schweißen oder gar Kaltverformen darf er nicht.

Wer als Laie zu viel aufgetragen hat, der muss das jetzt wieder runterschmirgeln. Das ist mitunter viel Arbeit. Besonders zu empfehlen ist ein Klotz als Unterlage für das Schmirgelpapier. Schlimmer ist allerdings, wenn zu wenig aufgetragen wurde. Dann beginnt fast das ganze Prozedere von neuem, einschließlich Wartezeit. Dabei sollten auch wieder z.B. kleine Rillen vorher ausgeschliffen werden.

Sie sind schon halb auf dem Weg zum Profi, weil Sie meinen, das Handanlegen lohne sich nicht? Dann kommt jetzt noch ein Argument. Denn der hat für jede Felge nach Herstellern geordnet die korrekte Farbe. Man glaubt ja nicht, wie viele unterschiedliche Schattierungen es gibt. Außerdem wird hier pulverbeschichtet und eingebrannt. Sie müssten schon ihre selbst reparierte Felge mit zum Baumarkt nehmen und mit den Kappen der dort vorhandenen Spraydosen vergleichen.

Wenn der Baumarkt überhaupt genügend Auswahl hat. Sonst lieber gleich in ein Spezialgeschäft. Vielleicht ergibt es ja auch im Internet nach Eingabe von Fahrzeugdaten und langer Suche die passende Farbe. Ansonsten hilft die Aussage: Je nachdem von welcher Seite man schaut, sieht es schon ganz gut aus. Beim Profi muss man allerdings mit Kosten von 100 Euro und mehr rechnen.

Ist es viel mehr, dann tut man gut daran, mit dem Preis für eine neue Felge zu vergleichen. Oder eine gebrauchte, allerdings vielleicht nicht gerade im Internet, sondern z.B. beim Verwerter, wo man das zu erwerbende Produkt anschauen kann, evtl. sogar ein zeitbegrenztes Rückgaberecht erhält, damit der-/diejenige, der/die darauf einen Reifen montiert, auch noch einmal einen kritischen Blick darauf werfen kann.









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