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 F7 F9






1959 Porsche 356 B



Boxer-Vierzylinder, Hubraum (Bohr. * Hub), 1.582 cm3 (82,5 mm * 74,0 mm), Verdichtung, 8,5/9,0 : 1, OHV, Gebläsekühlung, 2 Zenith-/Solex-Doppelvergaser, Drehmoment, 119/134 bei 3.700/4.300/min, 55/66 kW (75/90 PS) bei 5.000/5.500min, Heckmotor, Hinterradantrieb, Manuell-Viergang, Radstand 2.100 mm, Wendekreis 11,0 m, Radaufhängung vorn: Kurbellenker, Drehstabfeder, Teleskopdämpfer, Radaufhängung hinten: Pendelachse, Drehstabfedern, Teleskopdämpfer, Trommelbremsen v/h, Spindellenkung, Räder, 5.60 - 15, Länge 4.010 mm, Breite 1.664 mm, Höhe 1.308 mm, cW -Wert 0,34, Tankinhalt 52,5 Liter, Leergewicht 940/890 kg + Fahrer(in), 175/185 km/h, ab 14.650 DM (S 75), 1959 - 1963

Der 356 wurde insgesamt 17 Jahre lang produziert. Bis Ende 1960 belief sich die Produktionszahl auf knapp 40.000 Einheiten. Es war eine Zeit der Konsolidierung, in der das Ziel darin bestand, das bestmögliche Produkt zu schaffen. Ungewöhnlich war ab diesem Zeitpunkt die hohe Anzahl an Kontrollen während und nach der Produktion.

Zu der Zeit wurde auch das nahegelegene Werk III mit seinem Ersatzteillager, dem Vertrieb und dem Kundendienst in Betrieb genommen. Dazu gehörte auch die Auslieferung der Fahrzeuge an deutsche und europäische Kunden, obwohl der Großteil der Fahrzeuge nach Nordamerika verschifft wurde.


Der 356 B markiert den endgültigen Bruch mit seinem Vorläufer, dem VW Käfer. Im Laufe der Zeit trat dann Karmann aus Osnabrück an die Stelle von Dauz. Der belgische Importeur D'Interen kam hinzu. Die überwiegende Mehrheit der Fahrzeuge wurde jedoch von Reutter hergestellt, wie ein Schild an der Karosserieseite verriet.

Man musste schon genau hinschauen, um die Veränderungen an der Front im Vergleich zum Vorgängermodell zu erkennen, darunter die neu gestalteten Kotflügel, die höher angeordneten Scheinwerfer und Stoßfänger. Was jedoch besonders ins Auge fällt, ist der sich nach unten hin verbreiternde Griff der vorderen Haube mit dem Wappen.


Der Kraftstofftank wurde tiefer gelegt, um den Laderaum zu vergrößern, und das Tanken wurde durch eine Klappe am rechten Kotflügel erleichtert – eine Ausstattung, die beim 356 B erst 1961 eingeführt wurde. Eine weitere Besonderheit war die Diebstahlsicherung, die eine Schaltverriegelung und Sicherheitsverschlüsse an den Schwenkfenstern umfasste – eine Neuerung beim Coupé.

Für einen Aufpreis von 880 DM war ein elektrisches Stahldach erhältlich. Neu waren zwei zusätzliche Luftleitbleche im Motorraum, vermutlich weil die 55/66-kW-Motoren (75/90 PS) eine bessere Belüftung benötigten. Auch die Heckscheibe wurde nun durch die Heizung entfeuchtet. Die Heizungsbedienelemente im vorderen Bereich wurden ebenfalls verbessert.


Super 90: Ausgleichsfeder an der Hinterachse für eine leichte Tieferlegung und einen gleichmäßigeren Bodenkontakt.

Sowohl die Heckscheibe als auch die Frontscheibe sind nun größer. Die Frontscheibe besteht aus Verbundglas.








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