Suche

A     B     C     D     E     F     G     H     I     J     K     L     M     N     O     P     Q     R     S     T     U     V     W     X     Y     Z


Formelsammlung
Alle Tests
 F7 F9




Zukunft 1



kfz-tech.de/YM61

Nein, wir wollen keine Rennstrecke in unsere Anlage integrieren, auch nicht mit unserem System, dazu ist unsere Anlage zu klein. Klar wären durch die starke Führung der Vorderachse Drifts möglich, zumal wir an den Außenseiten der Kurven Platz für das Ausschwenken des Busses gelassen haben.

Wir werden bei dieser Anlagengröße und Ausrichtung wohl auch niemals eine Drehscheibe mit Lokschuppen installieren. Wenn wir etwas Verrücktes im Hinterkopf haben, dann ist das ein besonders kleiner Containerbahnhof. Und zwar hinter unserem normalen und auf den gleichen Gleisen.

Dann müssen unsere Personenzüge samt ICE nach Verlassen des Bahnhofs, aber nicht des Bahnhofbereichs, unter einem Laufkran hindurchfahren. Hoffentlich reicht die Länge der Strecke für beides. Dann würde sich der Bau von mindestens einem Zug mit nur Container-Waggons lohnen.

Warum Container verladen und nicht Lokschuppen füllen? Weil Letzteres z.B. mit Ab- und Ankoppeln von Zügen verbunden ist. Und warum soll das nicht möglich sein, wenn auch in mehreren Versuchen? Ad eins, weil dabei immer die Waggons vollkommen untypisch ein wenig verschoben werden.

Aber es steckt noch viel mehr hinter dieser Idee. Uns ist aufgefallen, dass in dem Video zu Carrera Hybrid alle Beteiligten auf dem Sofa sitzen. Das ist heutzutage die typische passive Art, mit Menschen umzugehen. Damit es trotzdem noch ein wenig wie das Sammeln von Lebenserfahrung aussieht, nennt man es neuerdings 'Spielerfahrung'.

Das ändert sich auch nicht, wenn man sich Leute aus dem Internet hinzuholt. Dann sammeln eben alle zusammen auf dem Sofa sitzend Spielerfahrung. Jetzt können Sie zurecht entgegnen, was denn beim Hobby Modellbahn anders ist, wenn die Anlage entweder gerade fertig geworden oder eine Schaffenspause eingetreten ist.

Wir haben ein Konzept der zwei Möglichkeiten. Sehen Sie, wenn dereinst das Autonome Fahren zu einer gewissen Reife gelang ist, wird man die Wahl haben, sich entweder völlig entspannt chauffieren zu lassen, oder, im Falle z.B. eines Sportwagens, am Wochenende durch die Kurven zu räubern.

Und genau das wollen wir auf eine Modellbahn anwenden. Bei uns muss es zwei Modi geben, einen, bei dem möglichst viel automatisch läuft, nicht nur für Besucher, sondern auch zur Selbsterbauung. Da ist der Containerbahnhof genau richtig. Wir bilden uns nämlich ein, hier die Vorgänge automatisieren zu können.

Da bleiben die Züge zusammen, halten punktgenau an und werden vom Brückenkran entladen, natürlich nicht komplett, sonders sagen wir drei Container reichen. Dafür kommen drei neue wieder auf den Zug. Dazu brauchen Sie nur einen, können das Ganze aber auch für zwei oder mehr ausbauen, alles automatisiert.

Aber gleichzeitig wäre dann auch die Steuerung aller dieser Vorgänge von Hand möglich, vielleicht sogar auf den Niederbordwagen eines anderen Güterzuges. Und für weiteren Ausbau wäre auch gesorgt, wenn man unser Car-System hinzunimmt, vielleicht hier wiederum mit einer automatisierbaren Variante.

Wir kannten 'Spielerfahrung' bisher nur aus dem Sport.

Das ist vielleicht ein Königsweg, die Leute zumindest bisweilen vom Sofa zu holen. Ob das Spielerfahrung bringt, wissen wir nicht, noch nicht einmal genau, was Spielerfahrung überhaupt ist, wenn man wenigstens mal von einem deutlichen Wechsel der Spiele trotz bleibender Passivität ausgeht. Hinzu kommt dann ja die vielleicht wiederkehrende Schaffensfreude.

Das Gleiche gilt dann auch für unser weiter zu entwickelndes Car-System. Es soll auf der einen Seite voll automatisiert laufen können, aber auch die Möglichkeit bieten, sich neue Situationen zu erschließen. Vielleicht finden die sich dann später nach und nach im automatisierten Teil wieder.


kfz-tech.de/YM625







Sidemap - Technik Impressum E-Mail Datenschutz Sidemap - Hersteller