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Unter dem Bett?



kfz-tech.de/YM69

Wer hat schon genug Platz für eine Modellbahnanlage? In einer Mietwohnung doch wohl eher nicht. Es ist, wie beim Laden von E-Autos. Wer keine Garage oder keinen eigenen Abstellplatz hat, der kann gerade dann nicht Laden, wenn es ohne großen Zeitverlust möglich wäre.

Wenn die Freunde einer eigenen Modellbahn ohne genügend Platz dafür eine größere Gruppe ausmachen, dann hätten wir hier einen Tipp. Sie haben diesen bestimmt schon am Titel und am Video erkannt. Aber nein, so eine Lösung mit Kran an der Decke haben wir nicht im Sinn.

Viel zu umständlich, z.B. auch das neue Aufgleisen der Züge. Und Sie sehen ja, was bei der Aktion alles kaputt gehen kann. Nein, kein Kran an der Decke mit Einhaken und Spannen von Seilen. Womöglich kippt die ganze Sache noch und dann ist der Schaden erheblich.

Uns würde auch an der beinahe vollständigen Kapselung der Modellanlage gelegen sein, damit der Staub aus dem Bett nicht immer wieder auf die Anlage rieselt. Also stellen Sie sich ein Bett vor, dass nach unten hin eine dünne Platte hat, vielleicht sogar in Nuten von Zeit zu Zeit vorsichtig herausziehbar.

Darunter also die Eisenbahn, möglichst fertig aufgebaut mit stehengebliebenen Zügen und im Idealfall sofort betriebsbereit. Das bedeutet automatisch, das Bett, weil unproblematischer, muss die größte und eventuell von Rumplern begleitete Reise antreten.

Nötig ist dazu, ebenso wie bei der Modellbahn, ein über zwei Meter tragender Unterbau. Wir würden natürlich wieder unsere gelochten Schienen mit Winkelquerschnitt aus Metall empfehlen. Die kann man gut auch noch auf ihren Senkrechten verstärken. Das Bett darf nicht instabil werden.

So, jetzt haben wir zwei selbsttragende Einheiten, zu denen wir an ebenfalls verstärkten Kopf- und Fußenden etwas montieren können. Was, das ergibt sich von selbst. Aus dem Video oben folgernd darf die Eisenbahn nur eine Hubbewegung vollführen. Aus unserer Sicht ergibt sich damit an jedem der vier Enden eine Spindel mit stabilem Schrittmotor.

Und das Bett. Dazu gibt es Möglichkeiten der Verschiebung von Schwerlasten, die an den beiden schmalen Seiten angebracht werden müssten. Dazu ist es vielleicht klug, diese vernünftig an der Wand fest zu dübeln. Wenn das korrekt gemacht wird, reichen je zwei Mal sechs Millimeter.

Wir befinden uns ja schließlich in einer Mietwohnung. Und es kommt ja wohl niemand auf die Idee, sich in das Bett im ausgefahrenen Zustand zu legen. Fehlen noch die Höhen: Die Modellbahnanlage ziemlich tief, das Bett in normale Lage darüber. Dadurch dürfte es möglich sein, der Modellbahn eine vernünftige Arbeitshöhe zu geben.

Natürlich müsste auch diese mit einem Schutz nach unten hin ausgerüstet werden. Sie ist ja sozusagen stationär, kann nicht weg. Also müssten alle Arbeiten der Verfeinerung oberhalb des Bettes durchgeführt werden und da müsste dann ein Loch für einen Kabeldurchgang gebohrt werden.

Sie sehen schon, eine ganze Menge Bedingungen und wesentlich mehr Aufwand. Aber außer verstärkten Wangen und einem geschlossenen Unterbau würde niemand das Vorhandensein einer solchen Anlage erahnen. Natürlich müsste der Platz für das kurzzeitige Ausfahren des Bettes vorhanden sein.

Und der mögliche vertikale Ausbau der Anlage ist auch begrenzt. Da gehen höchstens noch ein Unterflur-Schattenbahnhof oder eine kleine Bergbahn, beides doch wohl eher mit Kompromissen bei der Bett- und späteren Modellbahnhöhe. Ansonsten kann es nicht sehr lange dauern zwischen Wunsch und Wirklichkeit des Fahrenlassens der Züge.







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