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Träumen 1



kfz-tech.de/PM62

Nein, wirklich träumen werden wir hier nicht, bleiben Sie bei uns. Es gibt schon etwas mehr Konkretes im Zusammenhang mit dieser Lok zu erzählen. Es ist eine H0 63691 von Roco, die bei Ebay angeboten wird. Jeweils drei Achsen pro Drehgestell und mit ihrer eckigen Form genau das, wovon wir zurzeit träumen.

Mitbieten werden wir nicht, zu teuer. Aber haben würden wir sie schon gerne einmal. Was haben wir bisher dazu getan? Wir haben auf die Lok unten geboten. Bisweilen stöbern wir durch Ebay auf der Suche nach unterschätzten 'Metamorphosen', wie wir sie in den entsprechenden Kapiteln von 'Modellbau 1' genannt haben.

Ja, wir liegen am Ende oft weit drunter, sorgen aber mit etwas über dem Mindestgebot dafür, dass wirklich preiswerte Schätzchen nicht einfach wieder so in Schränken verschwinden. Schauen Sie sich nur die reichlich geschundene Kreatur unten an.


Letztlich haben wir sie für gut 35 € einschl. Versand ersteigert, mit zwei Motoren freilich. Und was hat diese Lok mit der da oben zu tun. Ganz einfach, wenn man zwei separate Drehgestelle mit Motoren hat, kann man die fast beliebig weit auseinander bauen. Man muss nur das Chassis in der Mitte verlängern.

Vermutlich ahnen Sie jetzt schon, was wir vorhaben. Wir verwerfen den stark ramponierten Aufbau und bauen mit Hilfe unseres CAD-Systems und dem 3D-Drucker einen neuen. Vorausgesetzt, wir finden ein Filament in der blau-grünen Farbe, so eignet sich dieses Projekt sehr gut als zweites nach dem Straßenbau.

Denn unten herum ist alles einheitlich schwarz. Davon haben wir noch und ohne jede weitere Bearbeitung könnte es auch ähnlich glänzen. Natürlich stellen die Radblenden eine Herausforderung dar. Es wird jetzt langsam Ernst mit der Ergänzung noch fehlender Teile der Modellbahn.

Gut ist die klare Trennung des Mittelteils nach unten und zum Dach hin. Dessen Ton werden wir möglicherweise nicht genau treffen, aber sei's drum. Aber der Mittelteil hat relativ senkrechte Flächen, wobei vermutlich nur die Fensteröffnungen Stützpfeile brauchen. Später rausbrechen und bearbeiten.

Es sind ja doch noch Fensterrahmen nötig. Probleme könnte die Beschriftung bereiten, weil sie sich z.T. auf unruhigem Grund befindet. Wir haben vor, die Folie aus dem Laserdrucker mit Hilfe eines Schraubstocks mit passendem Klotz und einer entsprechend zugeschnittenen Styroporplatte anzudrucken. Vielleicht hilft von innen etwas Wärme aus dem Fön.

Das Dach man nur bei der Konstruktion etwas mehr Arbeit. Beim Drucken sind die Stützpfeiler ja innen, können also nachher fast ohne Nacharbeit abgebrochen werden. Wir werden sehen, ob es unser erstes Projekt wird und wie das Ergebnis aussieht.

Es hängt ab von der Recherche nach den Maßen und Einzelheiten der Lok oben. Und natürlich vom Filament. Eines haben wir uns allerdings fürs erste gespart, nämlich die Sorge um den Antrieb. Nur muss natürlich das Abdrehen der Räder jetzt zwingend in Gang kommen.

Warum das so lange dauert? Weil wir mit den festen Höhen und der Art der Einspannung der Drehstähle nicht zurechtkommen. So ist die Drehbank für gelegentliche Arbeiten gedacht, die zudem auch noch dauernd wechseln. Aber wir haben eine regelrechte Massenproduktion vor.


kfz-tech.de/PM63

Eigentlich hat unsere Drehbank zwei Verstellmöglichkeiten links/rechts und eine vorne/hinten. Wir haben die feinere für links/rechts jetzt zu einer unten/oben umfunktioniert. Fehlt nur noch die Einspannvorrichtung der Bohrmaschine, die sich links daneben leicht wieder anbringen lässt. Sie sehen, wie uns wird nicht nur geträumt . . .







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