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Aus dem Sessel . . .



kfz-tech.de/PM64

Kann es sein, dass dieses Hobby nicht nur unbedingt aus dem Sessel heraus durchgeführt werden muss? Sicherlich, bisweilen muss man Werkzeug holen oder aufstehen, weil man sonst nicht an das zu bearbeitende Objekt herankommt.

Es kann sogar sein, dass man sich zur anderen Seite der Anlage bewegen muss, weil dort ein Zug entgleist ist, aber um z.B. seinen Kreislauf in Gang zu bringen, stellt man sich besser einen Hometrainer neben die Anlage und, fast noch wichtiger, benutzt ihn auch regelmäßig.

Lange Rede, kurzer Sinn, Modellbahner/innen sind etwas der Gefahr ausgesetzt, sich nicht genügend zu bewegen oder an die frische Luft zu kommen. Wir hätten da einen Vorschlag, wie Sie daran etwas ändern können. Bedingung wäre, ein Smartphone oder eine Kamera mitzunehmen.

Es gibt auf den ersten Blick zwei Bereiche, wo dieses Tun für unsere Anlagen einen Mehrwert ergibt. Der erste, mit allerdings einer kleineren Halbwertszeit, wäre die schon erwähnte Kreation einer Hintergrundlandschaft. Es kann allerdings sein, dass Ihnen das Ergebnis doch nicht so gefällt und Sie die Aktion wiederholen müssen.

Nehmen Sie umweltfreundlich ihr Fahrrad und fahren Sie vor die Stadt. Wichtig könnte dieses Gefährt auch sein, um Kodak Points zu erreichen, an die Sie mit dem Auto nicht herankommen. Ein gutes Auge für die Perspektive und die Erinnerung an die Situation auf Ihrer Anlage sind wichtige Voraussetzungen.

Das können Sie natürlich auch im Winter machen, aber dann müssten Sie die gesamte Anlage so gestalten. Aber immer nur Wintermärchen ist auf die Dauer auch langweilig. Also muss die Gestaltung des Hintergrunds auf die wärmere Jahreszeit warten. Bitte versuchen Sie, das Sonnenlicht geschickt einzubinden.

Zuhause angekommen, beschneiden Sie das geeignetste der Bilder und vergrößern es, oder es gelingt Ihnen, tatsächlich ein großes Bild aus mehreren zusammenzusetzen. Und dann sind da noch jede Menge Schritte der Bearbeitung möglich, z.B. zusätzlich fotografierte Objekte einzufügen oder Helligkeit bzw. Kontrast zu verändern.

Schwierig und mit ein paar Probedrucken (in schwarz-weiß) verbunden dürfte die Skalierung werden. Zum Glück bleibt immer ein Rand übrig, auch wenn man DIN-A4 vollständig ausnutzt. Zwei Ränder muss man sogar beschneiden, um die Bilder pixelgenau aneinander setzen zu können.

Und die zweite Möglichkeit? Die lässt sich u.U. nicht immer mit dem Fahrrad erledigen. Gemeint ist die Jagd nach Tönen. Sie müssen sich also nicht nur mit dem begnügen, was von vorhandenen Loks oder aus dem Internet kommt, brauchen auch nicht zu klären, ob es legal ist, so etwas für ihre eigene Anlage zu nutzen.

Als erstes nehmen Sie einmal den Straßenverkehr aus ihrem Fenster auf, dann vielleicht in die Stadt zur Rushhour und schließlich in die benachbarte Großstadt, um zu testen, ob sich da ein Effekt ergibt. Dann natürlich zum Bahnhof. Wohlverstanden, alle diese Geräusche sollen später einen Mix auf Ihrer Anlage ergeben, natürlich an deren Themen und Größe angepasst.

Wie man das computertechnisch macht, zu einem bestimmten Grundgeräusch immer wieder variable, z.B. Bahnhofsdurchsagen zu mischen, das wissen wir derzeit selbst noch nicht, aber wir schwören, es muss möglich sein. Und wir werden versuchen, es zu realisieren.

Es folgt natürlich der Teil, zu dem Sie vermutlich ein (E-) Auto oder die echte Bahn benötigen. Denn in Ihre Stadt kommt vermutlich nicht so furchtbar oft eine Dampflok und dann auch noch mit Pfeifton. Also müssten Sie reisen, entweder zu Events, oder zu Museen, wo bei den hier gespeicherten und abgespielten Tönen wieder die Frage des Copyrights auftaucht.

Die Alternative, auch mit Bewegung verbunden . . .


kfz-tech.de/YM636







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