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Anfänge 4



kfz-tech.de/YM68

Wenn sich normalerweise eine fertige Anlage nicht so einfach erweitern lässt, diese hier tut es. So brauchen nur noch etwas mehr Länge und am besten gleichzeitig etwas mehr Breite hinzugefügt zu werden. Diese nutzen Sie, um in eine Etage tiefer zu kommen.

Eigentlich reicht dazu eine einzige Verbindung nach unten und eine integrierte Kehrschleife dort im Schattenbahnhof. Denn wenn Sie einmal zur Gattung der Modellbahner/innen gehören, werden Sie sich im Internet nach interessanten weiteren Angeboten umtun.

Also ändern Sie Ihre Anlage so, dass darunter eine zweite Platte möglich ist. Achten Sie auf die Stellen, wo es von der Waagerechten in die Steigung oder das Gefälle übergeht. Nutzen Sie hier die leichtere Fähigkeit zur Biegung bei Holz. Fahren Sie die Stelle mehrmals mit verschiedenen Loks ab.

Unten muss alles picobello sein, vollkommen automatisiert, aber natürlich ohne Signale. Sieht ja eh' niemand. Bei häufigen Entgleisungen Schienen hier sofort austauschen. Schön wäre ein von allen Seiten zugänglicher Schattenbahnhof. Und Rollen unter den vier Stempeln kosten nicht die Welt.

Ohne Erweiterung der Platte ist jetzt der Weg nach oben frei, nur in der anderen Richtung. Zu beidem ist natürlich eine Hin- und Rückverbindung zwischen beiden Gleisen auf der Präsentationsebene unabdingbar. Bei nur einem Weg nach oben müssen Sie entweder rückwärts wieder zurückkehren oder brauchen dort eine Wendeschleife.

Bedenken Sie, dass die Ihnen viel Platz auf der Präsentationsebene wegnimmt. Sie könnten allerdings mit allen möglichen Brückenkonstruktionen arbeiten, teuer, wenn man die nicht selbst konstruiert und baut. Dann kann man auch die Stelzen so setzen, dass man auf der vorhandenen Etage nicht zu viel wegnehmen muss.

Ein wichtiger Vorteil der Höhenbahn ist, dass dort dann ein zweiter Bahnhof in einigermaßen glaubhafter Entfernung von ersten entstehen kann. Natürlich nicht so groß, dass er einen Zug mit drei großen Personenwagen aufnehmen kann, aber für zwei oder drei auf Anlagen fast immer anwesende Donnerbüchsen oder einen Schienenbus reicht es.

Oberleitung ist zwar sinnvoll ab der ersten E-Lok und muss im digitalen Zeitalter nicht mehr funktionieren, kann also im Schattenbahnhof entfallen, je nach Einsatzplan der E-Lok(s) auf der Hochstrecke auch. Trotzdem ist sie nicht ganz billig. Am besten, man besitzt oder hat auch nur Zugang zu einem 3D-Drucker. STL-Dateien zum Bau aller nötigen Elemente gibt es fast gratis im Netz.

Was soll mit dem Innenraum geschehen? Das Problem: Entweder hat man noch oder kauft billig diese Einfamilienhäuser, für die man aber eigentlich nicht genug Platz hat, oder man orientiert sich besser neu in die Richtung etwas teurerer (Vor-)Stadthäuser. Hier schon wieder der Hinweis auf den verbilligenden 3D-Druck.

Desgleichen mit den Autos. 'Zu wenig zum Leben und zu viel zum Sterben' kann man hier nur sagen. Ein Magnorail oder RC-Autos ja, aber für ein Faller- oder Viessmann-System ist einfach nicht genug Platz. Wer hier übertreibt, zeigt eher die Schwächen als die Stärken einer kleinen Platte.

Legen Sie viel Input und Phantasie in den Hintergrund. Denn der ist wirklich geeignet, Ihre Minilandschaft optisch deutlich zu vergrößern. Geben Sie sich Mühe mit einem hoffentlich kaum merklichen Übergang. Zeichnen Sie selbst oder mit dem Computer, bei dem Sie wieder Blätter zusammenkleben können.

Wenn möglich, gestalten Sie die Umgebung der Platte ein wenig gemütlich. Im Gegensatz dazu könnte allerdings der Schattenbahnhof für Notfälle eine TL-Beleuchtung gut gebrauchen. Stört ja nur kurz die Gemütlichkeit. Übrigens, finanziell im vorgeplanten Rahmen bleibt man nie, dazu macht die Sache einfach zu viel Spaß.

Zu teuer . . .


kfz-tech.de/YM630







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