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Anfänge 3



kfz-tech.de/YM67

Das sieht doch schon ganz nett aus, zwei oder drei Züge, Weichen noch im Handbetrieb, ein Bahnhof mit Bahnsteig. Zu Signalen kommen wir später. Uns ist jetzt die Komplettierung der Anlage wichtig, damit man sie auch mal jemandem zeigen kann.

Sind Sie eigentlich begabter beim Zeichnen bzw. Gestalten von Hand oder eher mit dem Computer? Eines von beiden könnte jetzt helfen, den Innenraum zu gestalten. Nein, nicht mit Leim und Farbe den Innenraum vollmatschen. Es behindert eine eventuelle Fortentwicklung der Anlage erheblich.

Wir bleiben einmal beim Computer? Sehr gut wäre ein Farbdrucker, aber wenn nicht, kann man in schwarz/weiß auch Flächen zum späteren Färben vorgeben. Gedacht ist an eine Unterlage für die gesamte Anlage, bestehend aus bedruckten, minutiös zusammengeklebten DIN-A4-Blättern.

Natürlich sind im Anfang Fehlversuche nicht ausgeschlossen. Beginnen Sie vielleicht mit einem Teil der Anlage. Versuchen Sie, die Gleisführung irgendwie zu treffen, damit Sie die dann freien Flächen nach Ihrem eigenen Willen gestalten können.

Vielleicht wäre an dieser Stelle etwas nötig, was man bei jeglicher Heimwerkerei braucht, nämlich ein Plan. Manche Modellbahnanlagen sehen so aus, als wären sie per Zufall entstanden. So ein wenig Strategie kann aber an dieser Stelle wirklich nicht schaden.

Wo soll eine Straße hin? Soll diese eventuell mit RC-Autos befahren werden, in einer oder in beiden Richtungen? Wo sollen die vielleicht noch anzuschaffenden Häuser hin? Gib es einen Fußball- bzw. Parkplätze? Ist die Anlage schon groß genug für eine Kreuzung?

Was wird zweidimensionales Grün bleiben und wo kommt Dreidimensionales hin? Sie merken schon, das ist eine mehr als abendfüllende Aufgabe. Also bitte nicht an einem Ende anfangen und am anderen Ende nicht wissen, wie es weitergehen soll.

Wissen Sie, wann eine Anlage so richtig zu existieren beginnt? Ganz klar, wenn Licht Einzug hält. Bis dahin sollten Sie versuchen zu kommen. Beginnen Sie mit den Weichenlaternen, gehen Sie über zum Bahnhof mit seinen Fenstern. Unten sehen Sie ein Video, wo jemand auch Außenbeleuchtung realisiert hat.

Die können Sie auch am Bahnsteig gebrauchen, weil dort selten genügend Licht vorgesehen, geschweige denn vorbereitet ist. Das Licht von gekauften Signalen ist leider sehr teuer. Dabei sind LEDs und ihre Widerstände spottbillig. Vielleicht entschließen Sie sich, mit Plastikteilen, Bohrmaschine und farbigen LEDs selbst Lichtsignale zu bauen.

Ebenso wie Straßenlaternen als Röhrchen aus Kunststoff, in die gerade noch die Kabel hineinpassen. Nicht mit offener Flamme, sondern mit dem Heißluftfön erwärmen, um eine geeignete Biegung zu erreichen. Sind die Röhrchen zu teuer, kann man sie sehr gut im 3D-Druck selbst herstellen.

Licht im oder in den Zügen wäre gut. Irgendwie die betreffenden Waggons mit Metallrädern versehen, wenn sie es nicht schon sind. An diesen kleine Schleifer anbringen. Wenn nicht vorhanden, Kupferbleche einer alten mobilen Mehrfachsteckdose entnehmen. Der eigentliche Schleifpunkt entsteht mit einer unterlegten Mutter und einem eingeschlagenen, stumpfen Dorn von oben.

Haben Sie noch zwei alte Boxen? Die lassen sich vielleicht an Ihren Laptop oder Computer anschließen. Vielleicht geht sogar das Smartphone, mit dem Sie alle möglichen typischen Eisenbahngeräusche aufnehmen und an geeigneter Stelle über der Anlage abspielen können.

Eigentlich reichen auch alte Kassettenrecorder/Tonbandgeräte oder moderne, besonders kostengünstige Aufnahme- und Abspielgeräte.







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