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Anfänge 2



Es könnte ja auch jemand unter den Lesern/innen sein, der noch gar keine Anlage besitzt oder seine alte Anlage relativ vollständig verkauft, also hoffentlich nicht entsorgt hat. Für den/die ist dieses Kapitel genau richtig.

Sorry, dass wir erst im sechsten Buch auf Ihr Anliegen zu sprechen kommen. Beginnen wir systematisch. H0 vorausgesetzt, brauchen Sie mit weniger als 1,84 m * 0,84 m gar nicht erst zu beginnen. Und selbst das ist knapp wegen fehlendem Platz von den Schienen zum Rand.

Sie merken schon, wir lassen hier Dioramen und Anlagen an der Wand entlang beiseite. Letztere führen zu doch recht komplexen Konstruktionen, weil entweder doch wegen einer Wendeschleife zu mehr Breite führend, oder irgendwo unterbrechbar oder unterbegehbar sein zu müssen.

Wir bleiben zunächst beim Brett und nehmen bei 2 m * 0,9 m unbedingt eine Anlage mit zwei Bogenweichen in Augenschein. Nur diese garantieren zwei zu durchfahrende Gleise am Bahnhof, die lang genug sind. Ist natürlich gewöhnungsbedürftig, gleich so teure Weichen mitkaufen zu müssen.

Bei 2 m * 1 m wäre sogar schon ein Betrieb mit zwei dauernd betreibbaren Zügen möglich. Für ein drittes langes Gleis im Bahnhof wird es dann allerdings trotzdem knapp. Aber was hat der Anlagenbau für einen Zweck, wenn am Bahnhof nicht ein Zug seitlich abgestellt werden kann?

Ein totes Gleis, bei dem der Zug rückwärts einparken müsste, ist, wie es unsere Namensgebung schon sagt, kein wirklicher Ersatz, kann aber als viertes Gleis hinzugefügt werden. Leider muss es aber noch am Bahnhof mit einem Prellbock enden.

Sie merken schon, hätte man etwas mehr Länge, könnte man es weiter in die Mitte der Anlage führen, wobei es für einen Lokschuppen mit Drehscheibe noch nicht reicht. Nehmen Sie ein Tanklager oder eine kleine Verladestation für Container.

Bis jetzt sind Sie doch mit zwei Bogen- und einer oder zwei geraden Weichen, eine mindestens für die Verladestation, noch gut weggekommen, haben allerdings noch keine Verbindung zwischen den beiden Kreisen, was allerdings noch einmal vier Weichen kosten würde.

Natürlich müssten Sie digital beginnen. Sollten Sie noch zwei alte Trafos haben, können Sie digitale Loks auch analog betreiben, aber neu oder auch gebraucht kaufen würden wir die nicht. Zu schön sind die neuen platzsparenden Netzteile. Ausnahmsweise würden wir für die Steuerung die Mobile Station 2 von Märklin empfehlen, fast egal, woher die Lok stammt.

Sie merken schon, es wird schwierig, dazu eine Startpackung zu finden, in der nicht allzu viel Unverwendbares enthalten ist. So schön und betriebssicher Neuteile auch sind, wir raten zum gezielten Gebrauchtkauf. Rechnen ist also bei den heutigen Preisen für Modellbahnen auf jeden Fall angesagt, es sei denn, Sie haben genug Geld dafür reserviert.

Trotzdem muss an irgendeiner Ecke der Anlage der Geist des Heimwerkens aktiviert werden und wenn es nur das Schottern der sorgfältig mit Kreppband verkleideten Gleise und des Bodens dazwischen ist. Bei den Gebäuden würden wir mit einem Bahnsteig beginnen, dann hat das Schottern gleich auch einen Rahmen.

Denn der Bahnhof, wenn nicht fertig gekauft, ist schon ein Großprojekt. Bedenken Sie, er muss nicht sogleich fertig gestellt, sondern lieber vernünftig zusammengefügt werden. Denn vermutlich werden Sie ihn ewig behalten oder zwischendurch verkaufen. Für beides ist eine gute Behandlung wichtig.


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