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3D-CAD 2



Sie werden es nicht auf Anhieb erkennen, aber das ist der Vorderachskörper für unseren Versuchsbus. In diesem Buch haben wir über die zu verändernde Konstruktion an den Fahrzeugen außer kurz in '3D- CAD 1' noch nicht gesprochen. Immer nur ging es um die Straße.

Wenn Sie den Faden wieder aufnehmen wollen, sei Ihnen das Kapitel '3D-Druck 6' im Buch 'Modellbau 5' empfohlen. Es war eine neue Vorderachse fällig, weil wir es einfach nicht geschafft haben, die Drehpunkte für die beiden Schleifer exakt zu bohren.

Also hätten wir mit der einteiligen, eben in diesem Buch beschriebenen Vorderachse zufrieden sein können. Waren wir aber nicht und das aus zwei Gründen: 1. Es ließen sich die schwenkbaren Räder mit ihren hervorstehenden Achsschenkelbolzen nicht montieren.

2. Die Vorderachse ließ sich nur in einer ganz bestimmten Lage drucken, so dass keine Verschlankungen zum Ende hin möglich waren. Oben sehen Sie, dass dies durch die Zweiteilung möglich ist. Sieht doch schon sehr viel besser aus, oder?

Der 3D-Drucker ist halt trotz seiner 0,4 mm breiten Spur sehr viel besser in der Lage, die Bohrungen für die Schleifer vorzusehen. Gleichzeitig halten uns die Schrauben dafür auch die beiden Teile der Vorderachse zusammen. Zugegeben, so ganz parallel sind die beiden Schleifer nicht geworden.


Allerdings sollten sie das auch nicht, denn die beiden Schienen in der Fahrbahn haben einen etwas geringeren Abstand als die Bohrungen in der Spurstange. Ja, es ist jetzt etwas übertrieben wenig parallel, aber so soll es erst einmal für die Versuchsfahrten bleiben.

Man hat solche Verspannungen gerade im Fahrwerksbereich der Kfz-Technik relativ oft, um z.B. gewisse unnötige Pendelbewegungen zu vermeiden. Am Auto werden die Vorderräder deshalb auch nicht exakt parallel eingestellt.

Auch ist unsere Konstruktion noch ein wenig schwergängig. Aber mit der Hilfe von 3D-CAD und eines entsprechenden Druckers sind diese Probleme lösbar. Sie merken schon, wir fiebern den ersten Tests entgegen. Immerhin der Versuchsbus ist nun wirklich bald fertig. Nur die Kabel von den Schleifern zum Motor fehlen noch.



Hier sehen Sie noch einmal den Weg der Veränderung, den wir gegangen sind. Eigentlich nicht viel, was wir anders gemacht haben, aber es entpuppte sich dann doch als ein ganz schöner Aufwand. Die einzigen unberührt gebliebenen Teile sind die beiden Räder mit ihrem Schwenkmechanismus.

Obwohl oder gerade weil die erforderlichen Neuteile so klein sind, hat sich der 3D-Drucker bewährt. Man darf von ihm nur nicht auf ein Zehntel Millimeter exakte Maße verlangen, sondern muss seine 0,4 mm breite Spur hinzugeben.

Aber das wiederum nicht ganz. So erreicht man die Bohrung von 1 mm mit 1,5 mm Durchmesser in der Zeichnung. Aber der Mittelpunkt ist immer recht exakt. Dafür kann allerdings die Oberfläche mit der vom Hersteller der Busse nicht mithalten. Aber das sieht man ja nachher nicht mehr.







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