So könnte es gehen 2

Warum wirkt dieser Entwurf etwas ästhetischer als der im Kapitel 'Pläne 3'? Weil hier die Wicklung der beiden Wendeln unterschiedlich ist. Obwohl beide Wendeln in gleicher Weise, nämlich gegen den
Uhrzeigersinn befahren werden, fährt links ein Zug nach unten, rechts nach oben. Links Ankunft in den, rechts Abfahrt aus dem Schattenbahnhof.
Wie schon im Kapitel 'So könnte es gehen 1' erwähnt, werden für die beiden Wendeln exakte Rundungen in die schon eingebaute Platte gesägt. Dann wird geprüft, ob man nicht für die jeweils 12 äußeren
Gewindestangen Bohrungen ganz nah an diesem Rand setzen und diese dort zusätzlich verschrauben kann.

| Die Nr. 1 ist eine Doppelkreuzungsweiche. |
Hier sehen Sie den Entwurf für den Schattenbahnhof 1 mit dem U-Bahnhof. Das Layout ist wegen den Kreuzungspunkten 1 und 2 etwas verwirrend. Zum besseren Verständnis kommen wir jetzt gedanklich mit
Hilfe der rechten Wendel nach oben und fahren in das Gleis 2 von unten ein.
Wir halten am Bahnsteig des U-Bahnhofs zum Ein-/Aussteigen und fahren dann weiter entgegen der Richtung aller anderen Züge in diesem Schattenbahnhof. Wir kommen an der einfachen Kreuzung 2 an. Nein,
das ist keine Kreuzungsweiche. So bleiben wir im Drehsinn der linken Wendel.
Nach einer Dreiviertel-Umdrehung verlassen wir die Wendel wieder in einer deutlich geringeren Höhe, aber durch die Konstruktion mit den Gewindestangen direkt an den Schienen können wir das bis zum
Kreuzungspunkt wieder ausgleichen. Jetzt würde der gleiche Zug auf dem Gleis 1 von unten in entgegengesetzter Fahrtrichtung zu vorhin wieder auftauchen.
Wir arbeiten noch daran, den Zug auch hier nicht direkt wieder zum U-Bahnhof zu schicken, sondern zum Hauptbahnhof. Dann wären auf dieser Strecke bis zu vier U-Bahnen möglich, weil jeweils zwei, die im
Sicherheitsabstand die Strecke hin und zurück bedienen könnten.
Fahren wir nach einem erneuten Halt an Gleis 1 von unten weiter, so haben wir durch eine Weiche die Möglichkeit, direkt wieder hoch zum Bahnhof zu fahren oder noch einmal zurück zum U-Bahnhof auf Gleis 2
von unten. Sie hätten recht, wenn Sie argumentieren würden, dass durch die vielen Möglichkeiten die Systematik etwas verloren geht.
Zwei U-Bahn-Züge könnten unter Benutzung der beiden Wendeln, ständig auf den beiden Gleisen des U-Bahnhofs auftauchen, oder auch zwischendurch den Hauptbahnhof frequentieren. Ist eine der beiden
Wendeln besetzt, steht genügend Raum für einen Stopp vor und nach dem U-Bahnhof zur Verfügung.
Insgesamt zeigt der neue Schaltplan, dass wir mit der Verkürzung der Anlage sehr gut leben können. Sogar der anfangs als sehr störend empfundene Heizkörper ist vermutlich nicht mehr im Weg oder muss
zumindest nur ein wenig versetzt werden.
Die Anlage lässt sich nun leicht in beide Richtungen verkleinern. Auch auf die geringen Abstände zwischen den Gleisen und die damit verbundene Massakrierung der (allerdings alten) Schienen kann verzichtet
werden. Allerdings wird die Zahl der abzustellenden Züge geringer und vielleicht müsste man auf den U-Bahnhof und seine leichte Anbindung verzichten.
Die Anzahl der nötigen Weichen haben wir selbst für nur zwei Schattenbahnhöfe noch nicht erreicht. Außerdem gibt es einen Überhang von neun zugunsten der Rechtsweichen. Nach dem bisherigen Stand der
Dinge müssen wir auch neue Weichen von Trix Express mit in den Schattenbahnhöfen verwenden, was eigentlich eine Verschwendung ist.
| Wir sind mittendrin in der Anpassung von Planung und möglichst baldiger Realität. |
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