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Reparaturen 1



Gerade haben wir noch erzählt, wir würden nicht mit Farben herummatschen, da sind wir wieder einmal rückfällig geworden. Aber das hat eine Vorgeschichte. Schon sehr lange sind wir beim Durchforsten der Baumärkte an den Farben vorbeigeschlichen.

Ja, das ist das richtige Wort für eine Tätigkeit, bei der man weiß, dass nichts aber auch gar nichts dabei herauskommt. Entweder war nicht ganz klar, ob die jeweilige Farbe wasserlöslich sein würde. Nie hat man die fünf Farben oben im Bild zusammen bekommen.

Und dann die Preise, am Anfang unserer Suche vielleicht noch erträglich, über die Jahre aber immer mehr steigend. 13 Euro oder mehr, nur um einmal Versuche mit der Mischung der drei Grundfarben, sowie Schwarz und Weiß zu machen.

Allerdings mit kleineren Gebinden wollten wir erst recht nicht beginnen. Was ist, wenn unsere Methode zum Erfolg führt und eine Farbe ist alle und vielleicht nicht mehr lieferbar? Nein, es sollten schon richtige Pötte sein, aus denen wir Minimengen entnehmen und experimentieren könnten.

Außerdem wird es mit den kleineren ja noch viel teurer. Nein, eigentlich hat das Angebot von Baumärkten uns die Lust an einem solchen Experiment genommen. Bleibt die Frage, woher denn jetzt auf einmal der Sinneswandel kommt.


Hier haben Sie den Übeltäter. Wir können einfach nicht von diesem schönen Gehäuse lassen, haben zwar schon Pläne gemacht den Unterbau mit einem anderen Gehäuse zu verbinden, aber es will einfach nicht gelingen, an eine Verschrottung des Gehäuses zu denken.

Und wenn man immer wieder denkt, wie man es denn retten könnte, ist vielleicht auch etwas Gescheites dabei. Da gibt es Modellbahner, die kaufen für viel Geld wunderschöne neue Modelle und altern diese dann künstlich. Wir würden das 'Verschangelieren' nennen.

Ja, der negative Touch ist ernst gemeint. Aber unter diesem Deckmantel könnten wird doch vielleicht irgendwelche Mängel subsummieren, die wir nicht in der Lage zu beheben waren. Frech weg, dann hat die Lok an dieser Stelle eben einen Unfall gehabt.

Das heißt natürlich nicht, dass wir uns nicht alle Mühe geben werden, die Schäden so gut wie möglich zu beseitigen. Schauen Sie doch einmal, wie nah das gekaufte Feuerrot dem Gehäuse der Lok schon kommt. Was wird eine gezielte Zugabe von Schwarz bewirken?

Gedacht ist, mit dem 3D-Drucker die Seite deutlich größer als nur über die Verletzungen hinweg zu erstellen, anfangs flächig, später durch Wärmeeinwirkung leicht biegbar. Wegen der feinen Gitter würden wir statt der 4mm- die 2mm-Düse nehmen.

Dann ausdrücklich beide Flächen, sowohl die der Lok als auch die gedruckte so lange dremeln, bis das einigermaßen passt, z.B. links die beiden Gitter wegschneiden, damit die Ansatzkante an diesen knapp vorbeigeht und wenig über freie Flächen.

Den Rest können Sie sich denken. Nur noch eins: Die Farbe wird der jeweiligen Büchse mit gesäuberter Spritze entnommen, um sie nicht zu verunreinigen, vielleicht sogar skalierbar. Soweit unser Vergnügen für ca. 50 € einschließlich Versand, natürlich für noch viel mehr Loks als der oben dargestellten.


kfz-tech.de/YM525







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