Pläne 6

| Die Pantographen bestimmen die Steigung der Wendeln. Wie kann man deren Ausfahren
begrenzen?
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Nein, alle Probleme sind nicht gelöst. Das liegt an unserer ambitionierten Zahl von Gleisen in den Schattenbahnhöfen. Wenn man etwa 60 davon vorsehen will, gibt es unter Beibehaltung der Ästhetik genau zwei
Möglichkeiten, entweder zwei Schattenbahnhöfe mit je 30 Gleisen oder drei mit je 20.
Sie merken schon, wir lassen den U-Bahnhof zunächst einmal außen vor. Aber keine Angst, der ist nach unseren bisherigen Plänen nicht wegzudenken. Aber gehen wir jetzt erst einmal nur von
Schattenbahnhöfen aus. Bei der letzteren Lösung hätten Sie den Vorteil, dass Sie einfach nur gerade Weichen zusammenstecken müssten.
Man würde automatisch 6,5 cm Gleisabstand erhalten, also bei 1,7 m maximal 20 Gleise. Immerhin wäre die Schönheit des Entwurfs gerettet. Wir aber wollen auf 5 cm Abstand mit nur zwei Schattenbahnhöfen
gehen, was erhebliche Änderungen an den Weichen zur Folge hat. Es bleibt gerade noch die bewegliche Zunge und deren Ansteuerung übrig.
Würden wir den Mittelteil und das Herz der Weiche, bei Trix Express aus Kunststoff, so beibehalten, dann könnte es Lokomotiven geben, die trotz doppelter Stromaufnehmer für beide Schienen stehen bleiben.
Deshalb muss der vorhandene Mittelteil unbedingt elektrifiziert werden und dessen Stromanschluss immer der Stellung der Weiche angepasst werden.
Wir sind also wieder auf der Jagd nach günstigen Weichen. Unser ehrgeiziges Projekt geht nur mit äußerst billigen und damit gebrauchten Weichen, weil die natürlich mit dem Umbau ihren Wert vollkommen
verlieren. Aber elektrisch sollten sie schon sein.
Wir haben festgestellt, dass nicht nur Trix Express bei Ebay günstiger gehandelt wird als das Material anderer Firmen, sondern die Pappweichen noch einmal ein Stück günstiger sind. Also ran, denn wir
brauchen mindestens für jede Strecke zwei Weichen, also 120 Stück.
Das wird noch viel Arbeit geben, das Herzstück durch zwei ankommende, auf Gehrung gesägte Gleise zu ersetzen und den Rest aus Kunststoff mit Alufolie aus dem Haushalt zu bekleben und in Schienenmitte leicht
umwickeltes Kabel mit einer Schraube zu fixieren.
Natürlich beim Bekleben mit Alufolie auch gleichzeitig eine Unterfütterung vorsehen, die ja bei der Veränderung der Fahrzeugräder von Trix Express zu neueren Systemen unbedingt nötig ist. Die Idee ist, zwei
von der Dicke her geeignete 12V-Kabel (Klingeldraht) übereinander durch die Führung zu legen und an ihren Enden festzuschrauben.
Wie gesagt, darüber wird Alupapier geklebt und alles ist paletti. Schön wäre es allerdings, auch noch die Relais für die Stromeinschaltung zu vermeiden. Da wir die Laternen der alten Weichen ohnehin nicht
brauchen, wollen wir kleine, zweipolige Schalter von den Elektromagneten der Weichen mitbetätigen lassen, falls die nicht zu schwergängig sind. Preis: 0,10€ pro Schalter.
Wenn das klappt, notfalls mit Verstärkung der E-Magneten oder leicht mehr als 12V, bedeutet das, der Arduino Mega steuert über Transistor genügend lange eine Weiche an und die schaltet gleichzeitig die
elektrische Verbindung zu der Strecke ein, die der zwei Nachbargleise gleich mit, aber das macht nichts. Neutralstellung wäre also: alles stromlos.
Eventuell brauchen wir für die jeweilige Reihe von Weichen doch ein langes, schmales Brett, also vier pro Schattenbahnhof. Außerdem hatten wir schon einmal den Plan, Weichen für die Ausfahrt gar nicht mehr
zu schalten, sondern für beide Richtungen offen zu lassen.
| Bitte achten Sie auf 0.50 . . . |

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