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 Zugstarke Loks 2



kfz-tech.de/PMo46

Unter den E-Loks nach dem ICE unser bestes Stück. Wir können uns kein Krokodil leisten, weil es außer den Kosten unsere Epochen noch mehr durcheinanderbringen würde. Wir haben immerhin auch die Vorgängerin dieser 101, die 103, allerdings zurzeit noch in Reparatur. Die stammte aus den Jahren 70 bis 73, Zeit also, also ist 1996 von der 101 abgelöst worden.

Die 101 ist Teil der Baureihe 120 und die schließt auch den Typ 145 im Bild unten mit ein. In diese Baureihe hält eine neue Technik verschleißfreierer Drehstrom-Asynchronmotoren mit beträchtlicher Rekuperation Einzug, ursprünglich universal einsetzbar geplant. Als Schnellzuglok war sie mit 220 km/h Höchstgeschwindigkeit (Rekord: 280 km/h) angegeben.


kfz-tech.de/PMo47

Da Güterzüge leicht das dreifache Gewicht von Schnellzügen erreichen können, wurde dann doch gesplittet, was sich hier in der Bezeichnung 'Cargo' auf der Seitenwand ausdrückt. Die nun auf 140 km/h reduzierte Höchstgeschwindigkeit half, das Gewicht um fast 10 Prozent und nicht nur damit auch die Kosten zu verringern.

So eine Lok ist etwa so lang wie ein Sattelzug, hat aber das Doppelte von dessen Gesamtgewicht, also immer noch 80 Tonnen (34 Tonnen weniger als Vorgängerin 103). Sie muss im Gegensatz zur 101 statt mit 6.400 kW mit 4.200 kW auskommen, immerhin etwa die dreizehnfache Leistung eines Lastzuges. Im Gegensatz zu E-Autos wird hier stets die Dauerleistung angegeben.

Die elektrischen Bremsen beider Loks speisen beim elektrischen Bremsen maximal die gleiche Leistung ins Netz, wie sie an Dauerleistung empfangen können. Die Anfahrzugkraft beider Loks ist trotz des viel schwächeren Motors dank stärkerer Untersetzung gleich. Elektronische Traktionskontrolle und Bussysteme helfen beiden.

Welche Vorteile haben die beiden Loks gegenüber anderen Fleischmann-Loks, immerhin hat die Cargo kurz vor Euro-Einführung noch DM 352,50 und digital DM 470,- gekostet, die 101 war etwas günstiger. Nein, ein Gehäuse aus Druckguss haben beide nicht, sind aber trotzdem durch einen Mittelmotor mit zwei Schwungmassen recht schwer.

Dadurch ergeben sich vier angetriebene Achsen die nur je einen Haftreifen pro Seite auf zwei verschiedenen Achsen brauchen. Es bleiben also je drei Räder zur Stromaufnahme. Insgesamt ergeben sich durch die relativ einfachen Wellen von der Mitte aus zwei angetriebene Drehgestelle.

Nein, so schön wie beispielsweise eine grüne 151 (4380) mit sechs Achsen sind beide nicht. Die hat sogar noch Fenster zum Maschinenraum und dementsprechend eine beleuchtbare Inneneinrichtung und war preislich noch günstiger. Aber es sind nur die drei Achsen eines Drehgestells angetrieben, was auch die Stromaufnahme etwas anfälliger macht. Als digitales Modell gab es die nur in Rot.


kfz-tech.de/PMo48

Die Cargo hat außer der Nachbildung der Sandstreuer bei Gefahrenbremsung noch eine Besonderheit, nämlich von außen sichtbare, gelochte Bremsscheiben. Die sind bei der 101 von außen unsichtbar innen angebracht und damit auch neue montiert werden können, ohne die Achse ausbauen zu müssen, sind diese zweigeteilt.


kfz-tech.de/YMo14


kfz-tech.de/YMo15







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