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Formelsammlung
Alle Tests
 F7 F9




  Bedienungsanleitung 4





Bei den neusten 4-Zonen-Klimaanlagen können 14 verschieden temperierbare
Luftströme durch 20 verschiedene Ausströmer in den Innenraum gelangen. Dabei ist
der komplette Ansaugmechanismus gar nicht so verschieden von anderen Anlagen,
nämlich entweder gefilterte Außen- oder Umluft.
Dann allerdings ist eine Aktivkohlefilterung möglich. Das hält angeblich Schadgase,
bestimmte Gerüche und die für die Lunge so gefährlichen Feinstpartikel fern. Diese
Filterung betrifft dann auch die Umluft. Die wichtigste Besonderheit wird aber erst
nach dem getrennten Durchlaufen von Heizungskühler und Verdampfer wirksam.
Es wird gemischt, hauptsächlich nach den Einstellungen auf den Displays, an denen
jeder im Auto seine Temperatur bestimmen kann. Unterschiede von z.B. 3°C sind da
kein Problem, obwohl man neben- bzw. hintereinander sitzt. Die dauernd fließende
und hinten nach außen strömende Luft macht es möglich, auch unterschiedlich starke
Luftströme.



Es kann alle Luft in der entsprechend temperierten Form vorn aufbereitet werden.
Möglich sind aber auch zusätzliche Klimaanlagen mit Bedienteil hinten. Sie müssen,
natürlich ohne das Bedienteil, noch nicht einmal zwischen den vorderen Sitzlehnen
platziert sein, sondern können sich irgendwo im Gepäckraum oder in Seitenteilen
verstecken.
Stören kann jetzt eigentlich nur noch verstärkte Sonneneinstrahlung. Ein sogenannter
Vier-Quadranten-Solarsensor vorne gibt die vermehrte Einstrahlung als Messwerte
an das Steuergerät, das eine individuelle Absenkung der Temperatur bewirkt. Vier
Quadranten hat der Sensor, damit er die Richtung der Sonneneinstrahlung orten
kann. Dadurch wird die Luftverteilung auf die einzelnen Düsen am Sitzplatz geändert.
Einer muss immer noch einen draufsetzen, in diesem Fall Toyota mit der verlängerten
Lexus-Version. Hier bemüht man sich noch intensiver um die Passagiere, besonders
die hinten sitzenden. Sollte hinten jemand zusteigen, so ist das System in der Lage,
dessen Temperatur zu erkennen. Weicht die von der an diesem Platz eingestellten
ab, wird dort entweder intensiv geheizt oder gekühlt.
Toyota kommt nicht mit den insgesamt 18 Luftdüsen anderer Obenklasse-Fahrzeuge
aus. Hier kommen zwei hinzu, die über die Innenseite des Daches geführt sind und
oberhalb der Heckscheibe ausströmen. Noch schneller und intensiver beeinflussen
die Sitze die Temperatur der Innensitzenden. Sie werden aktiv, bevor das die
Klimaanlage schafft und können sowohl heizen als auch kühlen.







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