Miles per Gallon
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kfz-tech.de/YGe34
Das ist ein Maß für den Kraftstoffverbrauch eines Fahrzeugs, das einen Verbrennungsmotor an Bord hat, uns in diesem Kapitel hauptsächlich für das Gebiet der USA interessierend.
Angesichts der dort hauptsächlich bevorzugten Pickups mag man gar nicht glauben, dass der Verbrauch von Neufahrzeugen limitiert ist. 28 Meilen muss ein Neufahrzeug im Durchschnitt schaffen, damit es
straffrei in USA auf den Markt gebracht werden kann.
Wie rechnet man das um in die bei uns gebräuchlichen l/100km? Man multipliziert die Meilen mit 1,609 und erhält im obigen Fall 45 km. Teilt man 100 km durch die erhaltenen Kilometer kann man diese 2,2 mit
4,259 multiplizieren und erhält in diesem Fall 8,4 l/100 km.
Es erstaunt ein wenig, dass dies eine wirklich realistische Zahl sein soll, aber man kennt ja die Tricks beim Ermitteln derselben. Es scheint aber so zu sein, dass die Automobilindustrie gut damit
zurechtkommt. Zumal es sich ja um einen Durchschnittswert handelt.
Im Moment (2023) werden pro Gallone Benzin im günstigsten Fall gut 4 Dollar gezahlt, was dann ca. 0,90 € pro Liter entspricht. Dieselkraftstoff ist teurer. Das wiederum scheint das massenhafte Vorkommen schwerer
Fahrzeuge zu begünstigen.
Immerhin sind große Etiketten dort auf Neufahrzeugen üblich, auf denen u.a. der Verbrauch in der City und auf dem Highway groß aufgedruckt ist und die Kosten, die man über fünf Jahre gegenüber dem Mittel
aller Neufahrzeuge spart (Video oben).
Das scheint der Biden-Regierung aber nicht mehr zu reichen. Man strebt engere Grenzen ab 2026 an, z.B. 40 mpg (5,9 l/100km). Und hier wird dann das Dilemma der uramerikanischen Konzerne deutlich. Wir
nehmen jetzt einmal General Motors als Beispiel.
An ein Übertreffen von Tesla 2025 glaubt ohnehin niemand mehr. Versprochen sind auch zwar 12 neue E-Autos noch in diesem Jahr, aber wir können nur zuschauen, wie der Chevrolet Bolt wegen der neuen
geplanten Plattform Ultium verschwindet.
Gerade der macht noch 90 Prozent der von GM verkauften E-Autos aus, was allerdings im besten Fall gerade einmal 2.000 E-Autos im ersten Quartal 2023 ausmachte gegenüber knapp 100.000 Teslas.
Man sagte Joe Biden zu viel Nähe bei dessen Werbung für die CEO-Künste von Mary Barra und Subventionierung einer Batteriefabrik nach, die Tesla z.B. nicht erhielt. Aber mit der neuen Regelung scheint das
Geschichte zu sein.
Jetzt beginnt bei GM das Wehklagen, weil zurzeit der Durchschnittswert eher bei den von Trump eingeführten 28 mpg liegt. Eine Herkulessaufgabe die 40 zu erreichen, zumal man noch von 58 mpg (4 l/100km)
ab 2032 gehört haben will.
Da kann Elon Musk wieder einmal feixen, denn vermutlich treten spätestens dann GM und Ford nach den Verhandlungen über Teilnahme am Netz der Supercharger auch noch über Ausgleich bei Strafzahlungen
an.
Und was macht Toyota, der Markführer in USA von 2021? Angeblich schaffen deren Hybride teilweise sogar die 58 mpg, eine Technik, in die GM z.B. nie investiert hat. Und bis 2032 ist ja noch etwas Zeit.
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