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Supermarkt - Parkplatz



Sie glauben gar nicht, welche Erfahrungen man auf einem Supermarkt-Parkplatz macht und in welcher Menge. Zunächst sind das nur Fahrzeuge, die nach einem Parkplatz in immer noch zu engen Grenzen suchend umherfahren und am Ende eher ein wenig zu weit nach rechts stehen.

Insgesamt ein Mann und eine Frau schaffen es in meiner Beobachtungszeit auf Anhieb in völliger Symmetrie. Chapeau. Nein, sie machen kein Aufhebens davon, entfernen sich rasch jeweils von ihrem Auto, ohne auch nur die geringste Notiz von ihm zu nehmen. Das tun übrigens eigentlich alle.

Ein Fehler? Wobei allerdings die meisten Autos das Verriegeln ohne Betätigung am Schlüssel auch nicht mehr durch Blinken quittieren. Etwas besser ausgestattete klappen die Spiegel ein, aber auch das interessiert niemand.

Ich selbst warte auf meine Gattin, gehe nur in den Laden, wenn schwere Kästen mit Glasflaschen für Mineralwasser zu schleppen sind. Natürlich helfe ich auch beim Verstauen. Statt Einkaufsstress höre ich lieber Radiosound mit klassischer Musik.

Verwunderlich, wie viele sich das Einparken und den Supermarkt-Durchlauf für absolut geringe Mengen antun. Manche hat der Durst getrieben, denn sie trinken noch, bevor sie verstauen. Wieder andere beißen drinnen genüsslich in ein gerade erstandenes Sandwich.

Solange sie sich dort keine Zigarette anzünden, mit laufendem Motor noch stehen bleiben und damit jetzt beide rauchen, OK. Aber das sind die Einzigen, die Zeit zu haben scheinen. Alles rennet, rettet, flüchtet, . . . (Schiller, Lied von der Glocke).

Jetzt wissen wir endlich, wozu eine elektrisch betätigte Heckklappe gut ist. Wir hatten Sie immer für entbehrlich gehalten, weil sie so langsam ist. Aber geschickt eingesetzt, ist sie schnell bzw. ihr(e) Besitzer/in. Der/die drückt auf den Knopf und während des Schließens ist er/sie schon weg.

Nur die älteren Leute tun sich schwer. Wobei ihnen der Einkaufswagen mit seiner Höhe hilft, sich abzustützen. Oft haben sie auch noch etwas vergessen, entweder im Auto oder - noch schlimmer - im Laden. Als Fahrer/in sind sie dann wieder unauffällig schnell.

Wer hat denn da wieder je einen halben Parkplatz für sich reserviert? Nein, es ist keine Oberklasse, sondern ein Opel, allerdings als Cabriolet. Eine ältere Dame kommt vom Einkaufen zurück und setzt wie selbstverständlich ihre Fahrt fort.

Wir haben es schon in 'Das Leben ist schön (1)' erwähnt, wie relativ gut fast alle Autos noch aussehen. Vielleicht bemerke nur ich, welches Modell wirklich alt ist. Mit H-Kennzeichen geht allerdings niemand einkaufen, aber E-Kennzeichen sind auch noch recht dünn gesät.

Aber jetzt frage ich Sie allen Ernstes, ist Ihnen während dieser Schilderungen noch irgendetwas eingefallen, was man den beobachteten Menschen noch als Software bieten könnte? Und das, obwohl relativ wenige kleine Autos als Einkaufstasche unterwegs waren?

Keine Angst, wir kommen noch auf dringliche Befriedigungen von Bedürfnissen, aber wohl nicht bei Fahrzeugen wie diesen hier, die zum Einkaufen eingesetzt wurden. Es geht dabei wohl eher um Vielfahrer/innen und Langstrecken.








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