Das Leben wird schön.

kfz-tech.de/YKfz8
Im Kapitel 'Das Leben ist schön.' haben wir die Hersteller von Autos (ausnahmsweise) mal gelobt für das, was sie in 120 Jahren zustande gebracht haben. Das war somit ein sehr erfolgreicher Blick in die
Vergangenheit.
Im nächsten Kapitel 'Supermarkt - Parkplatz' haben wir festgestellt, dass die Menschen so mit dem Stress beim Einkaufen beschäftigt waren, dass man sich schwerlich vorstellen kann, dass sie durch das
softwarebasierte Auto irgendeinen Zusatznutzen haben könnten.
In diesem Kapitel wollen wir einen Blick in die Zukunft werfen. Denn irgendetwas müssen sich die Autohersteller als Nutzen bei der Entwicklung solcher Autos gedacht haben, ausdrücklich auch Nutzen für die
Fahrer/innen, nicht nur für sie selber.
Ja, haben sie. Wir wollen uns aber jetzt nicht mit Infotainment befassen, sondern suchen ganz handfeste Vorteile. Der YouTube-Kanal Moove hat uns da beim Interview mit dem Experten Christoph Keese
richtig ein Stück weitergebracht (unten verlinkt).
Sein erstes Statement trägt eben nicht nur den Ruf nach richtiger Digitalisierung in sich, sondern wirft auch einmal den Blick auf die betroffenen Institutionen, wirbt um Verständnis für diese und mahnt
dadurch ein wenig, deren Erfahrungen zu missachten und sie in hohem Tempo umkrempeln zu wollen.
Seine Ausführungen über 'Innovators Dilemma' und dann auch zur Kernfusion und deren Chancen als Investment, sind wirklich anhörenswert. Und dann wechseln ganz unvermittelt die Ausführungen zu
einem Punkt, der unser Thema berührt.
Wir haben bis dato nicht gewusst, dass bei Starlink Latenzzeiten von 20 ms möglich sind und das wären nach ChatGPT beim Mobilfunk (4G) nur noch 1,5 ms, wobei hier Herr Keese von 5G an nahezu
jedem Punkt der Erde ausgeht.
Die Art und Weise, wie der Übergang von der terrestrischen Netztechnik über Funkmasten zu einer solchen via Satelliten zusammen mit Antennen, die in Smartphones eingebaut werden können, für die
Zukunft prognostiziert werden, ist schon beeindruckend.
Man braucht lange, so wie wir jetzt, um auf unser Thema zu kommen. Einen Satz übernehmen wir noch, nämlich dass sich vermutlich auch eine ganze Branche beim softwarebasierten Auto auf eine Reise
begibt, wobei sie nicht weiß, ob das denn erfolgreich sein wird.
Wir haben darauf gewartet und dann kommt es endlich, das Bekenntnis zum 'Urbedürfnis des Menschen', nämlich dem nach Mobilität, also dem Auto. Interessant die Abgrenzung zu anderen Verkehrsmitteln.
Man kann mit dem Auto etwas verwirklichen, das geht mit keinem anderen Verkehrsmittel.
Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Mitglieder jedweder Regierung das machen, abends z.B. nach Washington einzuchecken und morgens dort putzmunter anzutreten. Natürlich, die schlafen im Flugzeug
und haben kompletten Service an Morgentoilette.
Das geht im Auto nur bedingt und nicht jede(r) Handelsvertreter/in kann sich einen Chauffeur leisten. Deshalb wird das Feld um das softwarebasierte Auto automatisch riesengroß, wenn wir erst einmal über
das Autonome Fahren verfügen.
Um noch einen drauf zu setzen: Wenn sich die 20 ms Latenzzeit erst einmal bei den Entwicklern/innen herumgesprochen hat, dann kann die Berechnung, ob da ein voller oder ein leerer Karton auf der Straße liegt,
getrost einer Berechnung in der Cloud überlassen werden.
Ahnen Sie jetzt, warum die Rechenzentren in USA z.B. ein Drittel des Stroms verbrauchen. Dann wird der Rechner im Auto so langsam zum Terminal, zumindest, soweit er keine Aufgaben zu bewältigen hat,
die z.B. die Fahrsicherheit betreffen.
Zusammenfassend: Es wird kein Verkehrssystem geben, dass Sie ohne Umsteigen und mit eventuellem Umfahren von Staus von zuhause bis exakt an den Punkt Ihrer Tätigkeit bringen kann,
und das mit viel Komfort und leise, wenn die Entwicklung der E-Mobilität so weiter geht.

kfz-tech.de/YKfz9
|