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 Porsche 3



kfz-tech.de/PAR259

Porsche 996 B-6, 3.596 cm3, 96,0 * 82,8 mm, 9,0 : 1, 2 * DOHC, 4V, Kette, Einlassverstellung, umschaltbarer Ventilhub, 370 Nm 4250/min, 235 kW (320 PS) 6800/min, Heckmotor, Allradantrieb, permanent, Viscokupplung, manueller Sechsgang, 4,44/2,35/1,83/1,3 m, McPherson-Federbeine Querlenker vorn, Federbeine, Quer-/Längslenker, hinten, Zahnstange, Servo, Scheiben, innenbelüftet, Vierkolben- Bremssättel vorn, 225/40 R 18 (8'') vorn, 295/30 R 18 (11'') hinten, 64 Liter, 375 kg, 1570 kg incl. Fahrer(in), 280 km/h, ab 2001, ab 87.000 Euro

Seit dem 964 von 1988 kann man auch den Serien-911er mit 4WD erwerben. Aktuell muss man den Preis eines gut ausgestatteten Kleinwagens drauflegen. Dafür erhält man den gleichen Motor, aber einen nicht ganz unbedeutenden Aufwand im hinteren Karosseriebereich. Den würde man bei der Umstellung von Heck- auf Allradantrieb eigentlich eher vorn erwarten. Aber von der Welle nach vorn und der Viscokupplung sieht man so gut wie nichts. Ganz anders hinten, wo der Wagen jetzt mit 60 mm mehr Breite stark an den sehr viel teureren Turbo anknüpft. Was fehlt sind die Einlässe für dessen Ladeluftkühler vorne an den hinteren Kotflügeln.

Bis auf den Turbo sind eben alle Sauger. Allerdings in der 996-Serie erstmals flüssigkeitsgekühlt. Daher auch die relativ großen Öffnungen vorn links und rechts für die beiden Kühler. Das Drehmoment des Serienmäßigen wird noch nicht elektronisch beeinflusst. Grundsätzlich gehen 5 Prozent nach vorn, die zusammen mit dem Mehrgewicht für die Vorderachse für besseren Geradauslauf und eine Lenkung mit mehr Rückkopplung sorgen. Man sagt dem Wagen insgesamt mehr Ruhe, aber auch viel Direktheit nach, bei der Federung nicht immer zum Vorteil des/der Piloten/in. Bei Drehzahlunterschied vorne/hinten sperrt die Viscokupplung stärker und schickt bis zu 40 Prozent nach vorn.

Vielleicht sucht man ja gezielt Motoren am oberen Leistungslimit aus, denn trotz gut 100 kg mehr Leergewicht scheinen die Fahrleistungen nicht gelitten zu haben. Wäre ja auch noch schöner, wenn er sich mit ausfahrbarem Spoiler, Turbo-Heck und Turbo-Bremsen als der langsamste 911er herausstellen sollte. Ein Detail von seinem Vorgänger hat dieser 996 allerdings wieder eingeführt, das rote Band, das leider auch zum leuchtenden Porsche-Schriftzug umgewidmet werden kann.







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