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Computer für Anfänger 1



Eigentlich beginnt man mit der Anschaffung eines Computers. Da Sie diesen Text lesen, nehme ich an, Sie besitzen schon einen. Macht nichts, ich wollte Ihnen ohnehin einen Tipp geben, den Sie vielleicht beim Erwerb des nächsten Rechners beherzigen könnten. Es gibt nämlich Zeiten, da sind Computer evtl. billiger, z.B. am Anfang oder in der Mitte der Sommerferien. Teuer sind sie eher vor Weihnachten, während Sie danach vielleicht ein Schnäppchen machen können.

Aber für mich z.B. zählen noch andere Kriterien als nur der Preis. Ich bevorzuge die deutlich teureren Laptops, genieße aber die Freiheit des Überall-Arbeiten-Könnens. Umgekehrt scheinen Laptops etwas anfälliger zu sein, weshalb ich froh bin, dass meine Lieferfirma Garantiefälle relativ problemlos abarbeitet. Ich schicke z.B. das ausgebaute CD-Laufwerk ein und erhalte ein neues zurück. Der Rechner bleibt mir ohne wesentliche Einschränkungen während der ganzen Zeit erhalten.

Zu der verlangten Leistung eines Computers kann ich hier nicht viel sagen. Hat man nicht bestimmte Ambitionen wie z.B. Spiele, reicht meist die mittlere Preisklasse. Und glauben Sie ja nicht, wenn ein Prozessor doppelt so schnell ist, dann sei das auch beim Rechner so. Ohnehin dreht der Rechner meist Däumchen, z.B. jetzt, wo Sie diesen Text lesen. Schauen Sie sich die Preissteigerung in Verbindung zur Leistungssteigerung an. Bleiben Sie unter der Grenze, wo der Preis bei relativ unwesentlicher Leistungssteigerung davonläuft.

Lassen Sie sich auf keinen Fall die Ohren mit Fachbegriffen vollblasen, die Sie nicht verstehen. Haken Sie nach, dann merken Sie, dass manches Fachchinesisch einen Schutzschild für Unwissen bietet. So ist z.B. ein heute durchaus erschwinglicher 64-Bit-Rechner nur dann sinnvoll, wenn auch die Software dieses Merkmal aufweist. Ich kann Ihnen nicht viel von der inneren Struktur eines Prozessors erzählen, achte also als eher auf genügend Arbeitsspeicher und beteilige mich nicht an der Diskussion, ob man zurzeit besser Intel oder AMD kauft.

Wenn Sie den Rechner endlich haben, fangen die Probleme meist an. Nachdem weltweit wohl viele Anwender so lange an den Rechnern herumgespielt hatten, bis gar nichts mehr lief, haben die Hersteller wohl deren Aussperrung beschlossen. Es lohnt sich also, bei einer gewissen Häufung von Problemen bei der Installation von Software, den etwas steinigen Weg zur Einrichtung eines Supervisors zu gehen. Als der gelingt Ihnen meist mehr als vorher, aber man sollte den Modus nur wählen, wenn er wirklich nötig ist.

Sie dürfen sich gerne auf die Schulter klopfen, wenn Ihr neuer Rechner mit allen Softwarepaketen ausgestattet noch unter den Lebenden ist. Richtig freuen sollten Sie sich, wenn Sie eine deutliche Steigerung Ihrer Arbeitsgeschwindigkeit verbuchen können und sich dabei der Lärm in Grenzen hält. Achten Sie auf Situationen, in denen der Rechner allzu selbstständig wird. Lassen Sie ihm das nicht durchgehen. Notfalls testen Sie zusätzlich auf Virenbefall.

Trotz andersartig verlautender Botschaften von Microsoft sollten Sie schon etwas mehr über die Ordnung auf Ihrer Festplatte wissen. Ich kann mich immer noch nicht mit meinen persönlichen Ordnern bzw. Verzeichnissen anfreunden, sondern begreife die Struktur einer Festplatte zentral vom Laufwerk C aus. Natürlich speichere ich nichts direkt auf C, was übrigens auch gar nicht so einfach möglich ist. Ich richte mindestens ein Verzeichnis ein, evtl. mit weiteren Unterverzeichnissen. Ich verwende viel Zeit für die Ordnung auf meiner Festplatte ...

Ordnung zu halten, wird bei den wachsenden Speichermöglichkeiten immer schwieriger. Stellen Sie vor, kfz-tech.de umfasst mit zurzeit über 15.000 Seiten und fast 30.000 Bildern noch keine 6 GByte an Speicherplatz. Dabei ist z.B. ein Laptop mit 750 GByte Festplattenkapazität keine Besonderheit mehr. An Verzeichnissen mit 100.000 Dateien wären frühere Rechner glatt erstickt. Heute dauert es vielleicht etwas mehr als einen Wimperschlag, bis alle aufgelistet sind.

Bei so vielen Möglichkeiten ist eine gewisse Konsequenz angesagt, bei Strafe des Lust-Verlierens. Und schauen Sie, dass Sie möglichst alle Geräte Ihrer Anlage ständig auf Trab halten. Ich kenne Leute, deren Drucker regelmäßig kaputt ist, wenn er gerade mal gebraucht wird. Desgleichen beim CD-Laufwerk. Die haben sich dann unglaubliche Ersatzstrategien angewöhnt, statt den direkten Weg der Reparatur oder des Ersatzes zu gehen.

Ich arbeite mit dem Betriebssystem Windows, aber das will gar nichts heißen. Es gibt auch hier Glaubenskriege bis zum Zerwürfnis, von denen ich nichts halte. Es ist wie beim Auto-Mechatroniker. Die Automarke, bei der man seine ersten Erkenntnisse sammelt, der bleibt man oft treu oder kehrt zumindest zu ihr zurück. Also können Sie ruhig weiterlesen, ob Sie nun zu den Mac- oder Linux-Fans gehören. Wichtig ist, Sie haben wenigstens eine ungefähre Ahnung, was ein Betriebssystem überhaupt ist.

Es hält den ganzen Laden zusammen. So kann Software vielleicht betriebssystemübergreifend programmiert sein, aber vor der Auslieferung an die Kunden durchläuft sie den Compiler (wieder ein Programm), der sie erst auf diesem System lauffähig macht. Achten Sie also beim Installieren darauf, für welches System die jeweilige CD geeignet ist. Und solange Sie mit Ihrem System zufrieden sind, und keine Besonderheiten eines neueren Betriebssystems dringend brauchen, sollten Sie es auch nicht wechseln.

Zur Softwareausstattung gehört auf jeden Fall ein Office-Paket. Das kann auch das wesentlich günstigere Open-Office sein. Deren Grundfunktionen sollte man auf jeden Fall kennenlernen, denn es gibt kaum noch Situationen, in denen man es nicht braucht. Nachteil sind die vielen Funktionen und die versteckten Features, die sich aber mit Recherche im Internet meist finden lassen. Apropos Internet, die Bedienung eines Web Browsers von Microsoft, Google, Opera oder Mozilla ist heute Voraussetzung für viele Tätigkeiten am Computer.

Nein, hier ist nicht die Menüführung gemeint. Viel wichtiger ist, zu finden was man sucht, weshalb Browser häufig auch mit Suchmaschinen verwechselt werden. Das Einkreisen ist hier besonders wichtig. Geben Sie auf keinen Fall einen Suchbegriff ein und lesen dann stur die ersten 250 Einträge. Ist nach höchstens drei bis vier Seiten nichts Passendes dabei, variieren Sie Ihren Suchbegriff. Überlegen Sie schon beim Lesen, wohin die Suchmaschine abdriftet. Versuchen Sie, durch geschickte Wahl diese auf Kurs zu halten. 06/11







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