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Vier-Wege-Katalysator



Dass Stickoxide (NOX), Kohlenmonoxid (CO) und Kohlenwasserstoffe (HC) im sogenannten Drei-Wege-Kat gegeneinander ausgeglichen werden, wissen wir schon. Jetzt kommt noch eine Filterwirkung hinzu, die bei modernen Benzin-Direkteinspritzern vermehrt auftretende Rußpartikel aufhält und verbrennt.

Dazu werden mit steigender Abgasnorm (z.B. Euro 6) auch bei Benzin-Direkteinspritzern Partikelfilter nötig, deren separate Unterbringung durch den Vier-Wege-Kat eingespart werden kann. Gerade die beim Diesel zurzeit wichtige Diskussion über den Ausstoß von Feinstaub (Stichwort: blaue Plakette), könnte schließlich auch den modernen Benziner treffen.

Oben im Bild sehen Sie in 120-facher Vergrößerung die blaue Palladium- und rot die Rhodium-haltige Schicht. Diese beiden wirken als Katalysatoren, indem sie nicht nur anwesend sein müssen, sondern nach neueren Forschungen offensichtlich kurzzeitig mit reagieren.

Dies wurde lange Zeit nicht bemerkt, weil sie rasch wieder in ihren Ausgangszustand zurückkehren. Durch Rhodium werden NOX (Stickoxide) zu Stickstoff und Sauerstoff, Palladium sorgt dann für eine Auftrennung der CH (Kohlenwasserstoffe), die CO zu CO2 und H2O (Wasser) werden lassen.








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